Fund auf Baustelle : Fliegerbombe in Hamburger Hafencity entschärft

In der Bombe befanden sich noch fünf Kilogramm Sprengstoff. Der Sperrradius für die Entschärfung betrug 200 Meter.

shz.de von
17. Februar 2016, 16:47 Uhr

Hamburg | In der Hamburger Hafencity ist am Mittwoch eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die amerikanische Bombe sei beim Abwurf kaputtgegangen, aber nicht explodiert, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Der sogenannte Zerscheller enthielt noch fünf Kilogramm Sprengstoff und einen intakten Aufschlagzünder. Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes schraubten den Zünder heraus. Für die Entschärfung war ein Sperrradius von 200 Metern festgelegt worden.

Die Züge der U-Bahnlinie 4 konnten vorübergehend nicht im Bahnhof Hafencity Universität halten. Die 150-Pfund-Bombe war bei Sondierungsarbeiten auf einer Baustelle entdeckt worden.

Erst Ende Januar hatte der Kampfmittelräumdienst eine 500-Pfund-Bombe mit einem Langzeit-Säurezünder in Hamburg-Eppendorf unschädlich gemacht. Der Zünder war bereits ausgelöst worden, was die Entschärfung besonders riskant machte.

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