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Evakuierung : Fliegerbombe: Entschärfung in Hamburg-Wilhelmsburg

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Evakuierung im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg: 4800 Menschen müssen am Nachmittag ihre Wohnungen verlassen. Auch ein Kindergarten liegt in der Nähe des Fundorts der Fliegerbombe.

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erstellt am 20.Sep.2013 | 11:34 Uhr

Hamburg | Spezialisten wollen am Freitagnachmittag eine 1000-Pfund-Bombe im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg entschärfen. Um 18 Uhr wird die Bombe entschärft. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war am Donnerstag bei einem Tauchgang in einem gefluteten Schacht gefunden worden, wie Polizei und Feuerwehr am Freitagmorgen mitteilten. Die Bombe befinde sich in vier Metern Tiefe nahe einer Kindertagesstätte.

Etwa 4800 Menschen müssten in einem Radius von 300 Metern vor der Entschärfung des Sprengkörpers ihre Wohnungen und Häuser verlassen, sagte ein Polizeisprecher. Die Aktion solle nach ersten Plänen der Einsatzkräfte am Freitag zwischen 13 und 18 Uhr stattfinden. Eine Notunterkunft ist in der Gewerbeschule Dratelnstraße eingerichtet. Sammelpunkte für den Transport zur Notunterkunft sind am Stübenplatz und an der Kreuzung Georg-Wilhelm-Straße/Neuhöfer Straße. Die Polizei hat Bürgertelefone unter der Rufnummer 040-4286-54418 und 040-4286-54422 eingerichtet.

Betroffen sind folgende Straßen
Georg-Wilhelm-Straße
Rotenhäuser Damm
Weimarer Straße
Veringstraße, jeweils zwischen Neuhöfer Straße und Fährstraße
Dierksstraße
Fährstraße zwischen Georg-Wilhelm-Straße und Sanitasstraße
Mannesallee
Eckermannstraße
Jenaer Straße
Rotenhäuser Wettern
Geraer Weg
Sanitasstraße südlich der Fährstraße
Am Veringhof

Ab 16.30 Uhr wird im Reiherstiegviertel ein Warnkreis von 1000 Meter eingerichtet, in dem luftschutzmäßiges Verhalten angeordnet wird, grob begrenzt durch Spreehafen, Reiherstieg, Bei der Wollkämmerei und Wilhelmsburger Reichsstraße. Die Wilhelmsburger Reichsstraße bleibt in beide Richtungen frei befahrbar.

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