Hamburg : Feuerwehr rettet 13-jähriges Mädchen aus brennender Wohnung

Der Einsatz der Feuerwehr in der Hamburger Washingtonallee dauerte über eine Stunde an.
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Der Einsatz der Feuerwehr in der Hamburger Washingtonallee dauerte über eine Stunde an.

Das Mädchen konnte sich selbst nicht befreien und wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

shz.de von
22. Januar 2018, 11:19 Uhr

Hamburg | Ein Mädchen eingeschlossen von Feuer und Qualm – mit diesem Szenario wurde die Feuerwehr am Sonntagabend in Hamburg konfrontiert. Im zweiten Stock eines Wohnhauses in der Washingtonallee brach Feuer aus. Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich ein Mädchen in der Wohnung befand und sich wegen des Qualms nicht selbst befreien konnte.

Durch den Lagedienstführer der Feuerwehr Hamburg in der Rettungsleitstelle wurde die Alarmstufe „Feuer 2“ für zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren ausgelöst. Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, wurde dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass in der Brandwohnung offenbar noch ein Kind eingeschlossen sein solle. Daraufhin wurde die Alarmstufe nochmals auf „Feuer 2 Menschenleben in Gefahr“ erhöht.

Sofort nahm ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit Wärmebildkamera und Brandfluchthaube die Personensuche Menschenrettung in der Brandwohnung auf. Das 13-jährige Mädchen konnte von den Einsatzkräften aus dem Gefahrenbereich in Sicherheit gebracht und dem Rettungsdienst der Feuerwehr Hamburg übergeben werden. Notfallsanitäter und Notarzt versorgten das Kind vor Ort und beförderten es mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus. Mithilfe eines C-Rohres konnten die Einsatzkräfte den Wohnungsbrand löschen, die Nachlöscharbeiten dauerten längere Zeit an. Die Brandursache ist bislang unklar und wird von der Polizei ermittelt. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte über eine Stunde an.

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