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Hamburg-Moorburg : Feueralarm in Raffinerie und Kraftwerk - Großeinsatz

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Erst ein Zwischenfall im neuen Kohlekraftwerk, dann ein Brand in einer Raffinerie: gleich zweimal binnen kurzer Zeit rückt die Feuerwehr nach Hamburg-Moorburg aus.

Gleich zwei Großeinsätze in Hamburg-Moorburg haben die Feuerwehr am Samstag beschäftigt. Nachdem sich am Freitagabend im Lagerraum des neuen Kraftwerks ein Zwischenfall ereignet hatte, dauerten am Samstag die Arbeiten an. Im Kohlebunker werde weiterhin ein Brand vermutet, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Die Kohle werde deshalb zunächst weiter umgeschichtet. 20 Feuerwehrleute seien im Einsatz. Wann die Feuerwehr abrücken kann, war zunächst unklar. Die abgelöschte Kohle sollte auf ein Schiff geladen und nach Brunsbüttel gebracht werden, die noch verwendbare im Kraftwerk verbleiben.

„Es wurden erhöhte Kohlenmonoxid-Werte gemessen“, hatte ein Feuerwehrsprecher am Freitagabend gesagt. Etwa 50.000 Tonnen Kohle hatten sich nach Angaben von Betreiber Vattenfall in dem Lager befunden; die Feuerwehr sprach von 70.000 Tonnen. „Wir gehen davon aus, dass es dort lokal brennt, glüht, was auch immer“, sagte ein Sprecher am Freitagabend. Nach Angaben der Feuerwehr bestand keine Gefahr für Umwelt und Bevölkerung.

In der Nacht zum Samstag brach zudem ein Brand in einer Raffinerie aus - nur rund drei Kilometer vom Kraftwerk entfernt. In der Entschwefelungsanlage habe es eine Explosion gegeben, danach habe der Turm der Anlage in Flammen gestanden, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Rund 70 Löschkräfte waren mit neun Wasserwerfern im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen. Die Löscharbeiten waren am Samstagmorgen beendet.

Das Feuer in der Raffinerie und der Brand im Kraftwerk hätten nichts miteinander zu tun, betonte der Sprecher.

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erstellt am 28.Sep.2013 | 10:31 Uhr

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