Hamburg-Bergedorf : Feuer in Hamburger Flüchtlingsunterkunft - 28 Container brannten

Die Container brannten in voller Ausdehnung.
Die Container brannten in voller Ausdehnung.

Ein Bewohner kam ins Krankenhaus. Experten gehen derzeit nicht von einem Anschlag aus.

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25. Dezember 2016, 10:24 Uhr

Hamburg | In einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Bergedorf sind 28 Wohncontainer in Brand geraten. Ein Bewohner wurde am Freitag mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Weitere Menschen seien nicht zu Schaden gekommen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Abend. Das Feuer sei gelöscht. Die Brandursache war nach Polizeiangaben zunächst noch ungeklärt. Die Polizei fand bei der Untersuchung der ausgebrannten Wohncontainer keine Hinweise auf Brandstiftung. „Wir gehen momentan von einem technischen Defekt oder menschlichem Versagen als Brandursache aus“, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntagmorgen.

An Heiligabend begann die Polizei mit der Untersuchung der Brandursache. Wegen der großen Hitze hätten die Ermittler erst an Heiligabend die Wohncontainer betreten können, sagte ein Polizeisprecher.

Die Container wurden bei dem Brand völlig zerstört.
Sebastian Peters
Die Container wurden bei dem Brand völlig zerstört.

Der Einsatz habe gegen 17 Uhr begonnen. Als die Feuerwehr an dem zweigeschossigen Wohnkomplex eintraf, standen etwa 30 Menschen vor der Folgeunterkunft. In einer der Reihen brannten Container auf einer Fläche von etwa 12 mal 25 Metern. Weitere Container seien nicht betroffen. Zwischenzeitlich wurden zwei Menschen vermisst. In den ausgebrannten Containern seien aber keine Opfer gefunden worden. Die Feuerwehr war mit 76 Einsatzkräften am Brandort.

Nach Angaben des Zentralen Koordinierungsrates Flüchtlinge sind in der Anlage derzeit etwa 340 Menschen untergebracht. Knapp 40 Bewohner würden nun in andere Unterkünfte gebracht.

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