US-Restaurantkette : Fast Food und Hot Pants: „Hooters“ kommt auf die Reeperbahn

Hooters-Servierinnen in einer Niederlassung in den USA.
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Hooters-Servierinnen in einer Niederlassung in den USA.

Sportevents, Fast Food und knapp bekleidete Serviererinnen – das ist das Geschäftsmodell des Burger- und Chickenrestaurants. Nun bekommt auch Hamburg eine Filiale.

shz.de von
08. Januar 2018, 19:47 Uhr

Hamburg | An der Reeperbahn, wo sonst? Ende Januar soll auf St. Pauli die erste Hamburg-Filiale der US-Restaurantkette „Hooters“ eröffnen. Zum Geschäftsmodell des Chicken- und Burgerlokals gehören junge, attraktive Serviererinnen in Hot Pants und engen Tops. Manager ist der kiezbekannte Gastronom Thomas Stutzki, der auf St. Pauli schon für den „Quatsch Comedy Club“ im „Café Keese“ sowie für das „Dollhouse“ verantwortlich war. 

Einziehen wird das „Hooters“ in die Räume der ehemaligen Lidl-Filiale am östlichen Ende der Straße, unweit des Nobistors. „Wir investieren eine siebenstellige Summe in den Umbau“, sagt Stutzki, der den Eröffnungstermin zweimal verschieben musste. Nun kündigt der Betreiber auf Facebook an, dass es am 30. Januar endgültig so weit sein soll – wohl nicht von ungefähr rechtzeitig zum Superbowl der US-Football-Liga (4. Februar). Die „Hooters“-Geschäfte sind Restaurants und Sportbars in einem, dort sind permanent Live-Übertragungen großer Sportevents zu sehen. In der Reeperbahn-Niederlassung sollen zu diesem Zweck 20 LCD-Monitore hängen.

 

Auf der Speisekarte stehen unter anderem Chicken Wings, Burger und Sandwiches sowie Bier aus Pitchern, Milchshakes, Cocktails, Soft- und Long-Drinks. Im Unterscheid zu anderen Fast-Food-Ketten gibt es allerdings einen Full-Service, Speisen und Getränke werden an den Tischen bestellt und serviert. Das Restaurant bietet rund 200 Plätze. Gleich nebenan wollen die Betreiber zugleich ein hanseatisches Restaurant mit klassisch Hamburger Küche eröffnen, von Grünkohl über Pannfisch bis Rote Grütze.

Weltweit gibt es mehr als 400 „Hooters“-Lokale, hierzulande allerdings bisher nur eines in Frankfurt am Main. Die Versuche, sich in anderen deutschen Städten zu etablieren, sind durchweg fehlgeschlagen. Ganz offensichtlich rechnen sich die Macher mit dem Konzept der sexy Girls im Hamburger Vergnügungsviertel  bessere Chancen aus. Wie in den USA, so sollen auch in Hamburg nicht zuletzt die aufreizend gekleideten Mädchen Kunden anlocken. Freilich: Anfassen, so betonen es die Verantwortlichen, sei strikt untersagt. Wer dennoch Hand anlegen wolle, werde von der Restaurantleitung unverzüglich auf diese Verhaltensregel hingewiesen

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