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Schmuggel-Prozess in Hamburg : Fast eine Tonne Kokain - Angeklagter beteuert Unschuld

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Ein 54-Jähriger steht seit heute vor Gericht. Er soll zu einer Bande gehören, die Kokain von Panama nach Hamburg geschmuggelt hat.

Hamburg | In einem Prozess um den Schmuggel von fast einer Tonne Kokain hat der Angeklagte vor dem Hamburger Landgericht alle Vorwürfe zurückgewiesen. „Für mich ist der Drogenhandel ein schmutziges Geschäft“, sagte der 54-jährige Kolumbianer am Dienstag.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, als Geldbote für eine kriminelle Organisation gearbeitet zu haben. Die Bande soll seit Februar 2012 fast eine Tonne Kokain von Panama nach Hamburg geliefert haben.

Die hochwertigen Drogen seien in einer Firma in Hafennähe gelagert worden, verbaut in 30 große Stahlräder. Die Bande habe das Kokain zum Preis von 30.000 bis 32.000 Euro je Kilogramm weiterverkauft. Vor drei Jahren hatten die Ermittler den Angaben zufolge rund 270 Kilo Kokain und 1,2 Millionen Euro Drogengeld sichergestellt.

Der Angeklagte wurde nach internationaler Fahndung am 5. Dezember 2014 in Panama festgenommen. Er soll die Aufgabe gehabt haben, Drogengelder nach Südamerika zu bringen und Nachrichten zu übermitteln. Mehrere Mitglieder der Bande wurden bereits zu Haftstrafen verurteilt.

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erstellt am 24.Nov.2015 | 08:23 Uhr

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