Fakeprofile in der Freundesliste : Facebook-Freunde: Polizei Lübeck warnt vor falschen Profilen

Auf Facebook kann man leicht Opfer eines Betrugsversuches werden.
Auf Facebook kann man leicht Opfer eines Betrugsversuches werden.

Es ist eine neue Masche, mit der falsche Facebook-Freunde derzeit vermehrt Betrugsversuche unternehmen. Wie man sich schützen kann, erklärt shz.de.

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22. Juni 2015, 12:43 Uhr

Lübeck | Bei Lübecker Polizeidienststellen sind in den vergangenen Wochen vermehrt Anzeigen wegen Betruges eingegangen. Zielgruppe sind Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook.

Die Masche der Betrüger: Die Facebook-User werden von einem vermeintlichen Facebook-Freund angeschrieben. In der Nachricht bitten die falschen Freunde um die Handynummer des Opfers. Unmittelbar danach bekommt der Nutzer eine SMS auf sein Mobiltelefon, die einen Bezahlcode, beispielweise von PayPal, enthält. Der vermeintliche Freund frag nach dem Code. Wer den Code dann zurückschickt, der stellt erst mit der nächsten Handyrechnung fest, dass mit der Mobilfunknummer ein Vertrag oder eine Leistung bezahlt wurde. Der Account des Facebook-Freundes wurde für diese Betrugsmasche kopiert und wird von Unbekannten dazu genutzt, an die Mobilfunknummer des betroffenen Users und den Bezahlcode zu gelangen.

In diesem Zusammenhang macht die Polizei dringend darauf aufmerksam, dass keine persönlichen Daten an virtuelle Freunde übermittelt werden sollten. Hinter einer Nachfrage zu persönlichen Daten über Facebook kann immer der Versuch eines Missbrauchs dieser Daten verborgen sein.

Wie kann ich mich schützen?

  • Stellt ein Freund eine erneute Freundschaftsanfrage sollte man skeptisch werden. Auch wenn nach der Handynummer gefragt wird. Betroffene sollten besagten Freund außerhalb von Facebook kontaktieren und prüfen, ob die Anfrage echt ist.
  • Die Freundesliste sollte auf „nicht-öffentlich“ geschaltet werden. Dies geht in den Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook. So schützt man seine Freunde, sollte das eigene Profil kopiert werden.
  • Alte Profilbilder sollten nicht öffentlich einsehbar sein. Somit gibt man Profilkopierern weniger Infos zur eigenen Person.

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