zur Navigation springen

Hamburger Spielbudenplatz : Esso-Häuser: Nach Abriss mehr Sozialwohnungen

vom

Der umstrittene Abriss der Esso-Häuser ist im Gange. Der Grundeigentümer Bayerische Hausbau zeigt sich nun bereit, auf dem Gelände am Hamburger Spielbudenplatz doch mehr als ein Drittel Sozialwohnungen anzubieten. So heißt es zumindest in einem Medienbericht.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2014 | 17:39 Uhr

Hamburg | Auf dem Gelände der Esso-Häuser am Hamburger Spielbudenplatz sollen mehr Sozialwohnungen entstehen als bisher vom Investor geplant. Das berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Er sei zu Kompromissen bereit, sagte Jürgen Büllesbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Hausbau, der Zeitung.

Der Grundeigentümer Bayerische Hausbau hatte bisher ein Drittel Sozialwohnungen angeboten, während der Bezirk Hamburg-Mitte 50 Prozent verlangt. Es gebe „praktikable Möglichkeiten, die Lücke zwischen der Forderung des Bezirks und dem von uns angebotenen Drittel zu füllen, etwa durch Baugemeinschaften, Studenten- oder Seniorenwohnungen, die auch öffentlich gefördert werden können“, sagte Büllesbach.

Die Bayerische Hausbau hatte das Grundstück mit der namensgebenden Esso-Tankstelle, einer Ladenzeile sowie zwei Hochhäusern 2009 erworben. Im Dezember waren die rund 50 Jahre alten Esso-Häuser wegen wackelnder Wände zwangsgeräumt worden - 86 Mietparteien waren betroffen. Der umstrittene Abriss der Häuser läuft seit drei Wochen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen