zur Navigation springen

Hamburg : Esso-Häuser: Abriss verzögert sich

vom

Der Außenabbruch war ursprünglich für Mitte April geplant. Wann der Abriss wirklich beginnt, ist derzeit nicht geklärt. Aktuell wird ein neuer Abbruchunternehmer gesucht, nachdem sich die Eigentümer vom bisherigen Dienstleister getrennt hatten.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2014 | 11:21 Uhr

Hamburg | Bislang musste nur die Esso-Tankstelle dran glauben. Der eigentliche Abriss der maroden Wohnungen, den sogenannten „Esso-Häusern“ verzögert sich jedoch, berichtet das Hamburger Abendblatt am Mittwochmorgen. Der Grund: Die Bayerische Hausbau, der die Immobilie gehört, hat sich vom bisherigen Abbruchunternehmer getrennt. Verhandlungen mit einem neuen Dienstleister laufen derzeit noch.

Im Dezember wurden die Häuser wegen dringender Einsturzgefahr geräumt. Die Abbrucharbeiten beginnen demnach nicht wie ursprünglich geplant in der nächsten Woche. „Einen genauen Starttermin gibt es nicht“, sagte der Bayerische Hausbau-Sprecher Bernhard Taubenberger auf Anfrage des Abendblattes. 

Nach Informationen der „Welt“ gibt es derzeit einige Interessenten, die nach einem Abriss der Häuser, die Brachfläche bis zum Neubaubeginn nutzen möchten. Es gebe Ideen, die geprüft würden, sagte Taubenberger. Zeitdruck besteht nicht: Bis zu einem Baubeginn dürften noch mindestens zwei Jahre vergehen. Es gibt bisher noch nicht einmal einen Architektenwettbewerb für die künftige Gestaltung des Areals.

Politik und Bezirk müssen sich zunächst mit dem Investor einigen, wie hoch der Anteil öffentlich geförderter Wohnungen auf dem Gelände sein soll. Die Bayerische Hausbau bietet ein Drittel an, die Stadt aber fordert 50 Prozent Sozialwohnungen. Eine zeitnahe Lösung ist wahrscheinlich.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen