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E-Sport-Event zu „Dota 2“ : ESL One in Hamburg geht in ihre heiße Phase

vom
Aus der Onlineredaktion

Es geht um Preisgelder in Höhe von einer Million US-Dollar. Die Spiele verfolgen mehrere Millionen Zuschauer.

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2017 | 16:36 Uhr

Hamburg | Vor rund 10.000 Zuschauern hat am Samstag die heiße Phase der ESL One Hamburg begonnen. „Wir sind zufrieden und gehen davon aus, dass wir das nächstes Jahr wieder hier machen“, sagte Ulrich Schulz, Produktchef der ESL, am Samstag. Das Turnier ist eines der größten E-Sport-Events in Deutschland. Gespielt wird das Computerspiel „Dota 2“ - um Preisgelder in Höhe von einer Million US-Dollar. Bei dem Turnier sind auch zwei deutsche Spieler dabei: Adrian Trinks vom „Team Secret“ und Kuro Salehi Takhasomi, der Leader des „Team Liquid“.

Der 25-jährige Berliner Kuro Salehi Takhasomi - genannt KuroKy - gilt innerhalb der Gaming-Szene als erfolgreichster „Dota 2“-Spieler der Welt. Gemeinsam mit seinem Team hatte er dieses Jahr bereits das Turnier „The International“ gewonnen. Es ist innerhalb der Gaming-Szene eine Art Dota 2-Weltmeisterschaft und mit einem Preisgeld von mehreren Millionen Dollar notiert.

Während der Gruppenphase sind bereits zwei von insgesamt acht Teams ausgeschieden. „Team Secret“ konnte sich schon für die K.o.-Phase am Sonntag qualifizieren. „Team Liquid“ könnte noch am Samstag aus dem Turnier ausscheiden. „Mein Team und ich strengen uns für jedes Spiel an und nehmen jedes Spiel ernst“, sagte der Gaming-Star KuroKy während der Gruppenphase.

Das erste Match der ESL One Hamburg konnte „Team Liquid“ am Donnerstag noch gewinnen, beim Zweiten musste sich die Mannschaft um KuroKy dem russischen Team „Virtus.pro“ geschlagen geben. Um das Turnier noch gewinnen zu können, müssen die Gamer sich am Samstagabend zunächst gegen die chinesischen Profispieler von „Keen Gaming“ durchsetzen.

Laut Veranstaltern werden die Matches bis Sonntag online im Livestream weltweit von voraussichtlich mehreren Millionen Menschen angeschaut. Ungefähr 30 Prozent der Gäste würden aus dem Ausland kommen. Viele seien aus Großbritannien angereist, aber durch den Wechsel der gastgebenden Stadt seien mehr Besucher aus den Ländern nördlich von Deutschland dabei. Zuvor wurde das Turnier in Frankfurt ausgetragen. Rund die Hälfte der Besucher habe eine weite Anreise auf sich genommen, so Schulz.

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