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Hundehasser-Magazin : Erste Ausgabe von „Kot & Köter“ vorgestellt

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Nuttenpudel, der Ekel vor dem Mops und biologisch abbaubare Hundekotbeutel: Das sind die Themen des neuen Magazins „Kot & Köter“ des Hamburger Journalisten Wulf Beleites.

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2014 | 15:44 Uhr

Hamburg | Die Nullnummer der „Zeitschrift für den deutschen Hundefeind“, wie es im Untertitel heißt, wurde heute in Hamburg vorgestellt. Die Erstausgabe wurde über Spenden finanziert. 7000 Euro benötigte der Journalist Wulf Beleites für Layout und Druck der ersten 1000 Stück.

Ein Autor schreibt über seinen Ekel vor der Rasse Mops. Ein anderer erklärt das „Nuttenpudel-Phänomen“ - Der Pudel als typisches Accessoire für Prostituierte. Außerdem werden den Hundebesitzern spaßhaft ökolgisch abbaubare Hundekotbeutel oder elektronische Wachhunde empfohlen.

Vier Mal im Jahr soll die Zeitschrift mit der Blattlinie „satirisch - bissig - realistisch“ nun zu einem Preis von 7,80 Euro erhältlich sein, vorerst allerdings nur im Abo. „Hundescheiße zum Beispiel nervt uns wirklich, aber wir schreiben darüber mit einem Augenzwinkern“, sagte Beleites. Besonders der überkandidelte Lifestyle mancher Hunde regt den 66-Jährigen auf.

Die Idee zu dem Magazin war bereits 1992 aus einer Bierlaune heraus entstanden. Danach war Beleites mit dem Cover der Zeitschrift in zahlreichen Talkshows unterwegs gewesen, musste sich als böser Bub dem Unverständnis der Hundefreunde stellen. Nun ist Beleites in Rente und hat die Idee wieder aufgegriffen. Sein Magazin stößt auf geteilte Meinungen: „Ich habe jetzt 850 Abonnenten und 230 noch unbeantwortete Anfragen, aber ich bekomme auch Drohungen von Leuten, die sich durch die Zeitschrift angegriffen fühlen“, sagte Beleites. Dabei habe er gar nichts gegen Hunde, sein Problem seien eher die Hundebesitzer, die ihr Tier nicht erziehen oder deren Kot nicht wegräumen.

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