Hamburg : Erck Rickmers verkauft Teile seines Geschäfts an Zeaborn-Gruppe

Die Unternehmensgruppe von Erck Rickmers bleibt in der Schifffahrt tätig.

Die Unternehmensgruppe von Erck Rickmers bleibt in der Schifffahrt tätig.

Das Bremer Schifffahrtsunternehmen übernimmt zwei Sparten von „E.R. Schiffahrt“. Die Mitarbeiter werden übernommen.

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05. Februar 2018, 12:32 Uhr

Hamburg | Das Bremer Schifffahrtsunternehmen Zeaborn übernimmt von dem Hamburger Kaufmann Erck Rickmers die Sparte Schiffsmanagement und eine Schiffsmakler-Firma. Die rund 200 Mitarbeiter an Land und 2800 auf See würden übernommen, teilten die beiden Unternehmen am Montag in Hamburg mit. Auch die Führung würde nicht ausgetauscht, und der Sitz von „E.R. Schiffahrt“ und dem Schiffsmakler Harper Petersen & Co bleibe in Hamburg. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Vertraulichkeit vereinbart.

Zeaborn, hinter dem der Bremer Kaufmann Kurt Zech steht, hatte im vergangenen Jahr bereits die insolvente Reederei Rickmers übernommen. Sie gehörte Bertram Rickmers, dem Bruder von Erck Rickmers. Zwischen beiden Unternehmen besteht jedoch keine Verbindung.

Zech und seine Partner wollen die erst 2013 gegründete Zeaborn-Gruppe zu einem integrierten, weltweit agierenden Schifffahrtsunternehmen in der Linien- und Trampschifffahrt ausbauen. Durch die Übernahme managt Zeaborn nun mehr als 165 Schiffe und beschäftigt 360 Mitarbeiter an Land und 5000 auf See.

Für die Unternehmensgruppe von Erck Rickmers bedeute der Verkauf des Schiffsmanagements keinen Abschied von der Schifffahrt, heißt es in der Mitteilung. Mit 34 eigenen und gemeinsam mit Investoren finanzierten Schiffen bleibe die Gruppe in erheblichem Umfang in der maritimen Wirtschaft engagiert. Die Rickmers-Unternehmen sind breit aufgestellt und beschäftigen sich neben Schifffahrt mit Immobilien und Beteiligungen.

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