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Spezialeinsatzkommando der Polizei : Entwichener Sicherungsverwahrter in Hamburg wieder festgenommen

vom

Der Mann wurde in Rahlstedt von der Polizei festgenommen.

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2017 | 17:43 Uhr

Ein Sicherungsverwahrter, der sich in Hamburg nach einem Psychotherapie-Besuch abgesetzt hatte, ist wieder in Haft. Der 48-Jährige sei am Sonntagnachmittag im Stadtteil Rahlstedt nach einem Einsatz von Zielfahndern von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei festgenommen worden, teilte das Lagezentrum auf Anfrage mit.

Was genau bedeutet Sicherheitsverwahrung?

In Sicherungsverwahrung kommen besonders gefährliche Täter, die ihre eigentliche Haftstrafe aber bereits abgesessen haben. Auf diese Weise soll die Bevölkerung vor ihnen geschützt werden. Eine Sicherungsverwahrung kann nur angeordnet werden, wenn ein Täter schon mindestens zwei einschlägige Vorstrafen von jeweils wenigstens einem Jahr Haft bekommen hat.

 

Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung per Twitter berichtet. Details zur Festnahme oder zum Gesundheitszustand des Mannes waren zunächst nicht bekannt. Justizsenator Till Steffen (Grüne) sprach der Polizei seine Anerkennung für die gute Fahndungsarbeit aus.

Der 48-Jährige war 2009 wegen Raubes und räuberischer Erpressung zu insgesamt fünf Jahren und sechs Monaten Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Ein Justizvollzugsbediensteter hatte den Mann am Donnerstag zu dem Psychotherapie-Termin begleitet. Nach Ende der Stunde stellte er fest, dass der 48-Jährige sich nicht mehr in der Praxis befand.

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