zur Navigation springen

Verhandlung in Leipzig : Elbvertiefung: Urteil fällt am 9. Februar

vom

Der Richter ließ entgegen der Erwartungen keine Tendenz erkennen. Jetzt brauche man Zeit, um die Argumente zu gewichten.

Leipzig/Hamburg | Das Urteil im Streit um die Elbvertiefung fällt am 9. Februar. Das hat das Bundesverwaltungsgericht am Mittag nach Ende der dreitägigen mündlichen Verhandlung in Leipzig angekündigt. „Wir müssen uns diese Zeit noch nehmen, um die Argumente zu gewichten“, sagte der Vorsitzende Richter Rüdiger Nolte.

Hamburg will die Elbfahrrinne bis zur Mündung vertiefen und verbreitern, damit auch weiterhin die größten Containerschiffe den Hafen erreichen können. Dagegen klagen die Umweltverbände BUND und NABU mit Unterstützung des WWF. Sie befürchten irreparable Schäden für Tier- und Pflanzenwelt an der Unterelbe.

Anders als erwartet ließ Nolte in seinen abschließenden Äußerungen keine Tendenz erkennen, ob das Gericht dem Fahrrinnenausbau zustimmen wird oder nicht. Hamburg und der Bund wollen die Fahrrinne zwischen dem Hafen und der Mündung tiefer und breiter machen. Umweltschutzverbände befürchten irreparable Schäden für die Natur und haben gegen den Plan geklagt. Der Ausbau würde zwei Jahre dauern und soll rund 660 Millionen Euro kosten.

zur Startseite

von
erstellt am 21.Dez.2016 | 14:29 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen