Konzerthalle in Hamburg : Elbphilharmonie hat ihre „weiße Haut“

Eine Technikerin prüft im großen Sal der Elbphilharmonie die „weiße Haut“.
Foto:

Eine Technikerin prüft im großen Sal der Elbphilharmonie die „weiße Haut“.

2017 soll Eröffnung sein. Die „weiße Haut“ soll der Elbphilharmonie eine einzigartige Akustik geben.

shz.de von
03. Februar 2016, 15:55 Uhr

Hamburg | Die innovative „weiße Haut“, die im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie für optimale Akustik sorgen soll, ist fristgerecht nahezu einmontiert. Bei einem Besichtigungstermin am Mittwoch präsentierten die Vertragspartner die 6000 Quadratmeter große Wandverkleidung aus 10.000 gefrästen Gipsfaserplatten.

Die Elbphilharmonie ist ein unrühmliches Beispiel für explodierende Kosten bei Großprojekten. Baustart war 2007. Geplant waren 77 Millionen Euro und ein fertige Philharmonie im Jahr 2010, am Ende werden es wohl 789 Millionen Euro und Eröffnung 2017. Ein juristisches Nachspiel hat dieses Desaster nicht.

Einen „vorgezogenen Freudentag“ nannte Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) den letzten große Meilenstein vor der geplanten Eröffnung des Konzerthauses am 11. Januar 2017.

Die „weiße Haut“ wurde vom Schweizer Architektenbüro „Herzog & de Meuron“ (Basel) in Abstimmung mit dem japanischen Akustiker Yasuhisa Toyota entwickelt und durch den Baukonzern Hochtief realisiert.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen