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Lohmühlenteich in Hamburg : Eisdrama mit Baby: Polizei findet Tatwaffe

vom

Vor zwei Wochen bricht ein Vater mit seinem Kind im Eis ein. Er gibt an, vor zwei Männern geflohen zu sein. Jetzt gibt es weitere Erkenntnisse.

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2016 | 14:05 Uhr

Hamburg | Knapp zwei Wochen nachdem ein Vater mit seinem Baby durch das dünne Eis des Lohmühlenteichs in Hamburg-Eißendorf gebrochen ist, schwebt das Mädchen immer noch in Lebensgefahr. Der Zustand des Kindes, das in der Uni-Klinik Eppendorf behandelt wird, sei weiterhin kritisch, teilte die Polizei am Freitag auf Anfrage mit.

Der 24-jährige Vater hatte angegeben, er sei von zwei Männern überfallen und mit einem Messer verletzt worden. Auf der Flucht sei er ins Eis eingebrochen. Der Säugling, der wahrscheinlich minutenlang unter Wasser war, konnte von Rettern wiederbelebt werden. Beim Mann fanden sich Schnittwunden am Oberkörper.

Unterdessen gibt es neue Ermittlungsergebnisse. Das im Park beim Lohmühlenteich gefundene Messer sei die Tatwaffe, sagte Oberstaatsanwältin Nana Frombach. Weiterhin fehle aber noch jede Spur von den beiden Angreifern. Auch die Brille, die der 24-Jährige bei der Flucht verloren haben will, sei noch nicht gefunden worden.

Weiterhin ist unklar, warum der Mann das Baby nicht über Wasser hielt, sondern im Tragetuch vor dem Bauch ließ. Der Vater gelte aber weiterhin nicht als Beschuldigter.

 

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