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Interaktive Karte : Einwohner-Rekord in Hamburg: Welche Stadtteile am stärksten wachsen - und schrumpfen

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Wo leben die meisten Menschen in HH, wo ziehen sie am liebsten hin - und von wo weg? Das zeigt eine interaktive Karte.

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erstellt am 28.Apr.2017 | 15:22 Uhr

Hamburg | Hamburg hat einen neuen Einwohner-Rekord aufgestellt. In der Hansestadt lebten im vergangenen Jahr 1,86 Millionen Menschen - das waren rund 26.000 Einwohner mehr als ein Jahr zuvor. Das geht aus den neuesten Zahlen des Statistikamtes Nord hervor. Das Bevölkerungswachstum entwickelte sich dabei in den einzelnen Stadtteilen unterschiedlich. Den größten Zuwachs gab es überraschenderweise in Hammerbrook, während Steinwerder 75 Prozent seiner Einwohner verlor.

Die Einwohnerzahlen sind für die wachsende Metropole ein noch nie erreichter Wert. Mit steigender Bevölkerung verschärft sich die ohnehin schon bestehende Wohnungsnot. Auch die Mieten könnten weiter steigen. Positiv: Die Stadt profitiert von steigenden Steuereinnahmen, und sie erhält aus dem Länderfinanzausgleich 1000 Euro pro neuem Bürger.

Die Karte zeigt, wie sich die Bevölkerung in den einzelnen Stadtteilen entwickelt hat:

 

Diese Stadtteile wachsen prozentual am stärksten

In dem vor allem als Geschäftsviertel bekanntem Hammerbrook wuchs die Einwohnerzahl innerhalb eines Jahres von 2454 auf 4067 am stärksten- sie stieg von 2454 auf 4067 Menschen, was ein Plus von 65,7 Prozent bedeutet. Der zweite Platz der am stärksten wachsenden Stadtteile geht weniger überraschend an die HafenCity. In dem neuen Viertel, das Gebäude um Gebäude größer wird, waren Ende des vergangenen Jahres 3275 Menschen gemeldet - das waren 956 oder 41,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Ebenfalls ein großes Bevölkerungswachstum erlebte die überwiegend mit Büros und Geschäften bestückte Altstadt, die 20,1 Prozent an Einwohnern hinzugewann.

Mit einem hohen Bevölkerungswachstum waren auch diese Stadtteile gesegnet: Billwerder (plus 10,5 Prozent auf 1584 Einwohner), Borgfelde (plus 9,0 Prozent auf 7461), Bahrenfeld (plus 4,9 Prozent auf 31.047), Tonndorf (plus 4,9 Prozent auf 14.762), Bergstedt (plus 4,7 Prozent auf 10.687), Hohenfelde (plus 4,5 Prozent auf 9886) und Harburg (plus 4,5 Prozent auf 26.098).

In absoluten Zahlen gemessen, hatten diese Stadtteile das höchste Bevölkerungswachstum: Rahlstedt wuchs um 1766 auf 90.631 Einwohner, Hammerbrook (plus 1613 Einwohner), Bahrenfeld (plus 1448), Wilhelmsburg (plus 1310), Harburg (plus 1119), Neugraben-Fischbek (plus 1112) und Barmbek-Süd (plus 1111).

Diese Stadtteile sind geschrumpft

Aus einem Stadtteil sind 2016 drei Viertel der Bewohner weggezogen - aus Steinwerder im Hafen. So blieben von 152 Gemeldeten nur noch 38 übrig. Auch Waltershof schrumpfte – von drei auf zwei Bewohner, Kleiner Grasbrook verlor 44 oder 3,5 Prozent seiner Einwohner – 1218 blieben.

Den in absoluten Zahlen gemessenen größten Rückgang hatte Hamm zu verzeichnen (minus 379 auf 38.136 Bewohner), es folgten Osdorf (minus 367 auf 26.140), Groß Borstel (minus 310 auf 8459), Farmsen-Berne (minus 256 auf 34.634) und Neuallermöhe (minus 181 auf 23.715).

Der größte Stadtteil und der kleinste Stadtteil

Am meisten Hamburger lebten in Rahlstedt, die Einwohnerzahl betrug 90.631. Danach kamen Billstedt (70.234), Eimsbüttel (57.055), Wilhelmsburg (55.074), Winterhude (54.826) und Bramfeld (51.858). Die wenigsten Bewohner verzeichneten Waltershof (2), Altenwerder (3), Neuwerk (32), Steinwerder (38) und Gut Moor (133).

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