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Flüchtlinge in Zelten : Einsatz am Hamburger Hauptbahnhof: Flüchtlingskinder kommen ins Krankenhaus

vom

Mehrere Kinder in den Zeltunterkünften haben Fieber und Durchfall. In der Nacht kommt zunächst ein Notarzt zu Hilfe. Jetzt soll es eine feste Unterkunft geben.

Hamburg | In den provisorischen Zeltunterkünften am Hamburger Hauptbahnhof haben sich in der Nacht zum Freitag Dutzende Einsatzkräfte um erkrankte Flüchtlinge kümmern müssen. Mehrere Flüchtlinge hätten Anzeichen einer Infektionskrankheit gezeigt, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Dabei wurden hauptsächlich Kinder von Symptomen wie Durchfall, Fieber und Halsschmerzen geplagt. Das jüngste der Kinder sei drei Monate alt gewesen.

In den Zelten am Hauptbahnhof campieren nach Angaben von Helfen täglich rund 1000 Flüchtlinge.

Zwölf Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, um zu untersuchen, ob es sich um ernstere Krankheiten handle. Nach knapp drei Stunden hatte sich die Lage vor Ort wieder normalisiert. 43 Einsatzkräfte waren ausgerückt. Lebensbedrohlich erkrankt sei niemand, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Der Caritasverband plant unterdessen eine feste Unterkunft in Bahnhofsnähe einzurichten, wie ein Sprecher der Sozialbehörde am Freitag mitteilte. Im sogenannten „Bieberhaus“ soll eine Tages-Aufenthaltsmöglichkeit für Flüchtlinge geschaffen werden, die sich auf der Durchreise befinden. Besonders Kinder würden davon profitieren. Die Caritas soll zur Zeit mit dem Vermieter des Gebäudes in Verbindung stehen, das kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll.

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erstellt am 06.Nov.2015 | 15:36 Uhr

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