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Hamburg : Ein Zimmer für Studenten in der Hafencity kostet 355 Euro

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Am Lohsepark wird es 128 Neubauwohnungen für Studenten geben. Beim Preis gehen die Meinungen auseinander.

Hamburg | Studieren und dabei noch exquisit wohnen? In Hamburg geht das künftig. Ab Ende 2018 stehen in der Hafencity 128 Neubauwohnungen für Studenten zur Verfügung. Am Montag hat der Bau des Gebäudekomplexes am Lohsepark begonnen, der zudem ein Vier-Sterne-Hotel sowie 45 hochwertige, frei finanzierte Wohnungen beherbergen wird.

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) schwang zur Grundsteinlegung die Maurerkelle und war angetan: „Ein einzigartiges Projekt.“ Das gilt sowohl für den Dreiermix als auch für die Lage. Das Baufeld liegt gegenüber der Hafencity Universität und direkt am größten Park des Stadtteils. Die Studenten-Appartments sollen nicht nur die Wohnungsknappheit für junge Menschen in Hamburg lindern helfen, sondern auch das Quartier beleben. „Die zentrale Hafencity wird dadurch immer mehr zu einem jungen, lebendigen Ort“, sagte Giselher Schultz-Berndt, Geschäftsführer der Hafencity-Gesellschaft.

Die Studenten können zwischen möblierten Ein-Zimmer-Apartments (20 Quadratmeter) mit Duschbad und Pantry-Küche sowie WG-Zimmern (14 Quadratmeter) in 4er- oder 5er-Gruppen mit gemeinsamer Küche und Duschbad wählen. Kostenpunkt – wie in allen anderen Neubauten des Studierendenwerks: 355 Euro monatlich, inklusive aller Nebenkosten und samt schnellem Internet, TV-Anschluss und kostenlosem Reparaturservice.

Überdies glänzt das Studentenheim, das den Namen Helmut Schmidt tragen wird, mit Fitnessraum, Dachterrasse und anderen Gemeinschaftseinrichtungen. Das Studierendenwerk investiert rund 13 Millionen Euro. Die Wohnungen werden vom Staat sozial gefördert. Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer des Studierendenwerks Hamburg lobt die Wohnanlage, die „vor allem bezahlbar ist“. Das sieht die fraktionslose Bürgerschaftsabgeordnete Dora Heyenn anders: „Studierende ohne spendables Elternhaus“ könnten sich das nicht leisten.

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erstellt am 07.Feb.2017 | 07:33 Uhr

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