Mutmasslicher Terrorist : Durchsuchung in Billstedt: 39-Jähriger vermutlich in Terrorcamp ausgebildet

Es besteht der Verdacht der Planung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

shz.de von
24. Januar 2018, 14:21 Uhr

Hamburg | Wegen eines Terrorverdachts hat die Hamburger Polizei am Mittwoch eine Wohnung im Stadtteil Billstedt durchsucht. Der 39-jährige Wohnungsinhaber soll sich 2014 oder 2015 in Syrien in einem Camp des Islamischen Staats oder der Terrororganisation Al-Nusra-Front aufgehalten und eine Waffenausbildung absolviert haben, wie Oberstaatsanwältin Nana Frombach sagte. Er habe am Dschihad (Heiliger Krieg) teilnehmen wollen.

Der 39-Jährige stehe unter dem Verdacht einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Er sei nicht festgenommen worden, weil nur ein Anfangsverdacht bestehe und kein Haftbefehl vorliege, sagte Frombach. Ob und was die Beamten bei der Durchsuchung beschlagnahmten, konnte sie nicht sagen. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung stürmte das Mobile Einsatzkommando die Wohnung des Afghanen. Die Beamten hätten unter anderem Handys sichergestellt.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert