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Hamburg : DTB sträubt sich gegen Abriss von Tennisstadion am Rothenbaum

vom
Aus der Onlineredaktion

Der Club an der Alster wollte das alte Stadion durch einen Neubau ersetzen. Doch der DTB stellt sich dagegen.

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2017 | 15:53 Uhr

Hamburg | Das Tennisstadion am Hamburger Rothenbaum darf vorerst nicht abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Der Deutsche Tennis Bund (DTB) will auch künftig von seinem Nutzungsrecht für die Arena Gebrauch machen, kündigte der Verband am Mittwoch in einer Pressemitteilung an. Die Umbaupläne des Club an der Alster Hamburg seien nur dann umsetzbar, wenn gleichzeitig sämtliche Interessen des DTB gewahrt würden. Dies wäre nach den bisher veröffentlichten Plänen aber nicht der Fall, erklärte der DTB weiter.

„Der DTB verfügt über die Nutzungsrechte für das Stadion in Hamburg bis Ende 2049“, sagte Verbandschef Ulrich Klaus. „Klar ist: Ohne die Zustimmung des Deutschen Tennis Bundes wird es keinen Abriss des Stadions geben.“

Der Club an der Alster Hamburg hatte Ende April konkrete Pläne zum Umbau seiner Hockey- und Tennisanlage vorgestellt. Das Tennisstadion sollte demnach abgerissen und durch einen 7500 Zuschauer fassenden Court ersetzt werden, damit dort weiterhin das ATP-Turnier der Herren stattfinden kann. Einen genauen Zeitplan gab es noch nicht. Die Planungen sehen neben dem Bau des Allianz-Court weitere Tennis-Plätze auf sowie einen neuen Hockey-Platz in der Nähe der Rothenbaum-Anlage vor. Zudem ist eine Nachwuchs-Sportakademie mit Schwerpunkt in den Sportarten Tennis und Hockey vorgesehen.

„Der Rothenbaum soll einer DER Standorte in der Sportstadt Hamburg sein“, erklärte Thomas Wiedermann. Wann die Pläne reif seien, sei „schwer absehbar“, sagte der Alster-Clubchef. Denn er will auch die Vereinsmitglieder in die Entscheidungen mit einbinden, zudem sei der Startschuss abhängig von der Erteilung der Baugenehmigung. Nun macht der DTB den Alster-Plänen einen Strich durch die Rechnung.

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