Geschwindigkeitskontrollen : Drogenkonsum und zu hohes Tempo: Polizei kontrolliert Autofahrer in Hamburg

Mit zivilen Fahrzeugen war die Polizei im Stadtgebiet unterwegs. Dabei stellten die Beamten zahlreiche Verstöße fest.

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29. November 2018, 12:22 Uhr

Hamburg | Ein SUV-Fahrer versuchte bei einem Drogentest zu schummeln, ein Autofahrer rast bekifft durch Altenwerder: Bei der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung im Hamburger Stadtgebiet mit mehreren Provida-Fahrzeugen (zivile Polizeiwagen mit Videotechnik) hat die Polizei am Mittwoch zahlreiche Verstöße geahndet.

Der Spitzenreiter ging der Besatzung des Provida-Fahrzeugs „Vera West 41“ in der Straße Vollhöfner Weiden ins Netz. Der Fahrer eines Opel Astra fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 105 km/h innerorts. Erlaubt sind in dem Abschnitt nur Tempo 60. Der Fahrer fiel außerdem durch seine unsichere Fahrweise auf.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten Auffälligkeiten fest. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf THC. Der 25-jährige Fahrer wurde für eine Blutprobenentnahme mit auf die Wache genommen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde ein Beutel Marihuana sichergestellt. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt.

SUV-Fahrer unter Drogeneinfluss

Um 13.09 Uhr bemerkte die Besatzung des Provida-Fahrzeugs „Vera Ost 41“ einen Mercedes-SUV, der auf der A24 in Richtung Schleswig-Holstein unterwegs war. Mit Hilfe eines Streifenwagens sollte der Fahrer angehalten und überprüft werden. Der Streifenwagen setzte sich vor den SUV, der sich mittlerweile auf der A1 zwischen dem Kreuz Ost und der Anschlussstelle Barsbüttel befand, und forderte den Fahrer mit Sonderzeichen zum Folgen auf. Unmittelbar nach der Aufforderung öffnete der Beifahrer das Fenster und warf mehrere Gegenstände aus dem Fahrzeug. Bei der anschließenden Fahrzeugkontrolle stellten die Beamten bei dem Fahrer (35) Auffälligkeiten fest. Den freiwillig durchgeführten Urintest versuchte der Fahrer mit Kunsturin zu manipulieren.

Der 35-Jährige wurde für eine Blutprobenentnahme auf die Polizeiwache gebracht. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten eine rauschgiftähnliche Substanz, die sichergestellt wurde. Die weggeworfenen Gegenstände konnten nicht gefunden werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 35-Jährige entlassen.

Weitere Geschwindigkeitsverstöße

In der Zeit von 17 bis 2 Uhr führten Beamte der Verkehrsstaffel Innenstadt/West mit zwei zivilen Provida-Fahrzeugen Geschwindigkeitsmessungen durch. Hierbei wurden insgesamt elf Fahrer überprüft, die die angeordnete Geschwindigkeit missachteten. Unter anderem kam es zu folgenden Verstößen:

  • ein 41-Jähriger fuhr auf der A25 bei erlaubten 120 km/h mit Tempo 200. Er muss mit einem mehrmonatigen Fahrverbot, einem Bußgeld in Höhe von 880 Euro sowie zwei Punkten rechnen.
  • zwei Touristen aus Mazedonien waren mit ihren zwei Autos auf der A7 im Baustellenbereich Stellingen in Richtung Süden bei erlaubten 60 km/h mit mehr als 130 km/h unterwegs. Außerdem fuhren beide, nachdem sie die Autobahn verlassen hatten, die Cuxhavener Straße mit 90 km/h bei erlaubten Tempo 50 entlang. Die beiden Männer mussten eine Sicherheitsleistung von jeweils 1000 Euro bezahlen.

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