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Zwischen Anschlussstellen Maschen und Harburg : Drei Schwerverletzte nach Unfällen auf der A1

vom
Aus der Onlineredaktion

Zwei Frauen werden im Auto eingeklemmt. Die Autobahn muss voll gesperrt werden.

Hamburg | Bei einem schweren Unfall auf der A1 wurden in der Nacht zu Sonntag drei Personen schwer verletzt. Laut Polizei war die Unfallursache nach derzeitigem Ermittlungsstand vermutlich Aquaplaning.

Vor dem Unfall fuhr der Fahrer (22) eines BMW auf der A1 in Richtung Norden auf dem linken Fahrstreifen. Kurz vor der Abfahrt Hamburg-Harburg verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen die rechte Leitplanke. Das Fahrzeug prallte zurück und blieb zwischen rechtem und mittleren Fahrstreifen liegen, teilt die Polizei mit. Das Auto war nicht mehr fahrbereit. Der Fahrer sicherte das Fahrzeug mit einem Warndreieck für den nachfolgenden Verkehr ab.

Kurz darauf kollidierte ein Mercedesfahrer (45) mit dem BMW. In dem Fahrzeug befanden sich noch zwei Familienmitglieder - eine 15- jährige und eine 40-jährige Frau. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide eingeklemmt und mussten von Beamten der Feuerwehr befreit werden. Alle drei Insassen wurden schwer verletzt und kamen in umliegende Krankenhäuser. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Daraufhin ereignete sich ein weitere Folgeunfall: Weil der Mercedes und der BMW zwischen dem linken und mittleren Fahrsteifen standen, musste der Fahrer (57) eines nachfolgenden Transporters auf den rechten Fahrstreifen ausweichen. Hierbei übersah er den Opel-Zafira eines 55-Jährigen, und es kam zum Zusammenstoß. Verletzt wurde dabei laut Polizei niemand, jedoch sei auch hier von einem erheblichen Sachschaden auszugehen. Der Verkehrsunfalldienst übernahm die Ermittlungen.

Die Bundesautobahn wurde bis 1 Uhr voll gesperrt. Im Anschlusswurde der Verkehr auf dem Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Um 1.30 Uhr konnte A1 von den Beamten wieder freigegeben werden.

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erstellt am 13.Dez.2015 | 12:59 Uhr

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