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Olympia 2014 : DOSB-Mitgliederversammlung kürt Olympia-Stadt Hamburg

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In Frankfurt am Main wird Hamburg offiziell zur deutschen Bewerberstadt ernannt. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sieht gute Chancen für die Bewerbung.

Frankfurt | Deutschland bewirbt sich mit Hamburg um die Olympischen Spiele und Paralympics 2024. Die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes fasste diesen Beschluss am Samstag in der Frankfurter Paulskirche einstimmig.

Für DOSB-Präsident Alfons Hörmann ist die Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 mit Hamburg eine Zäsur für den deutschen Sport. „Sportdeutschland steht vor einem Aufbruch“, sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Samstag auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Frankfurter Paulskirche. „Lassen sie uns, hanseatisch formuliert, zu neuen Ufern aufbrechen.“

Hamburg hatte sich im deutschen Bewerberduell mit Berlin durchgesetzt und soll auf der Vollversammlung offiziell ins internationale Rennen um die Sommerspiele in neun Jahren geschickt werden.

Hörmann betonte, dass Deutschland sich an der Reformagenda des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) orientieren wolle. Diese kann sich erstmals 2024 auswirken und hat weniger Gigantismus und mehr Transparenz zum Ziel. „Wir wollen Vorbild für eine olympische und paralympische Zukunft werden“, kündigte Hörmann an.

Der DOSB muss bis zum 15. September beim IOC offiziell die Kandidatur von Hamburg anmelden. Mögliche Konkurrenten könnten neben Boston und Rom auch Paris, Istanbul, Doha oder eine australische Stadt werden.

Sollte es im ersten Bewerbungsanlauf nicht klappen, ist eine erneute Kandidatur Hamburgs für 2028 vorgesehen.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière sieht gute Chancen für eine deutsche Olympia-Bewerbung mit Hamburg für die Sommerspiele 2024. „Wir werden eine starke und sehr konkurrenzfähige Bewerbung haben“, sagte er am Samstag auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).„Wir wollen es maßvoll und klug machen.“

Berlin, das in der Vorauswahl der Hansestadt unterlegen war, bezeichnete de Maizière als „fairer Verlierer“ und das Konzept Hamburgs „einen Tick besser“. Die Kür von Hamburg zur deutschen Olympia-Stadt sei aber nur der erste Schritt auf einem langen Weg.

Der CDU-Politiker machte dem Kandidaten aber auch Mut: „Wir Deutschen haben eine Menge zu bieten. Also, keine Angst vor Mitbewerbern wie Rom, Paris oder Istanbul.“

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erstellt am 21.Mär.2015 | 13:03 Uhr

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