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„Royalspotting“ in Hamburg : Die Royals sind in Hamburg – Händeschütteln vor der Elbphilharmonie

vom

Ihren ersten gemeinsamen Deutschlandbesuch beenden Prinz William und Herzogin Kate in der Hansestadt – auf dem Programm darf natürlich die Elbphilharmonie nicht fehlen.

shz.de von
erstellt am 21.07.2017 | 07:15 Uhr

Hamburg | Royaler Glamour in Hamburg: Beim letzten Tag ihres Deutschland-Besuchs haben Prinz William und Herzogin Kate am Freitag in der Hansestadt ein buntes Programm mit Musik, Sehenswürdigkeiten und wissenschaftlichen Gesprächen absolviert. Per Zug war das Paar (beide 35) am Mittag aus Berlin eingetroffen. Etliche Schaulustige kamen, um die Prominenz aus Großbritannien zu bejubeln und einen Blick auf Kates Garderobe zu werfen: Sie trug ein lila-farbenes Kleid, dazu eine rote Handtasche.

Der britische Prinz William und Herzogin Kate steigen in Berlin im Hauptbahnhof in einen ICE für die Fahrt nach Hamburg.

Der britische Prinz William und Herzogin Kate steigen in Berlin im Hauptbahnhof in einen ICE für die Fahrt nach Hamburg.

Foto: dpa

Beim Internationalen Maritimen Museum wurde das Paar von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und Museumsdirektor Peter Tamm jun. empfangen. Die Royals bestaunten im Foyer ein neugefertigtes Modell der königlichen Jacht „Britannia“. William zeigte sich beeindruckt: „Das ist fantastisch“, sagte er und konnte kaum glauben, dass es in nur drei Monaten gefertigt worden war. Ob es originalgetreu nachgearbeitet worden sei, fragte ihn Christian Hinneberg, ein Enkel des Museumsgründers. „Da müsste ich eine Lupe herausholen. Meine Großmutter wüsste das besser“, antwortete der Enkel der Queen.

Vor der Elbphilharmonie trifft Herzogin Kate auf ihre Fans.

Vor der Elbphilharmonie trifft Herzogin Kate auf ihre Fans.

Foto: dpa

Tamms Vater (1928-2016) hatte mit dem Museum seinen Lebenstraum verwirklicht und in dem 2008 eröffneten, mehrstöckigen Gebäude seine Sammlung mit Tausenden Schiffsmodellen, Gemälden, Schiffstagebüchern, Navigationsinstrumenten, Uniformen und Waffen untergebracht - und davor zwei britische Schiffskanonen aus dem Jahr 1799.

Für den Herzog und die Herzogin von Cambridge war offiziell keine Museumsführung vorgesehen. Zumindest führte ihr Weg aber an einer weiteren Königin vorbei: Das britische Kreuzfahrtschiff „Queen Mary 2“ - nachgebaut aus rund 780.000 Lego-Steinen.

Prinz William (3.v.l.) und Herzogin Kate besichtigen das Internationale Maritime Museum mit Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz.

Prinz William (3.v.l.) und Herzogin Kate besichtigen das Internationale Maritime Museum mit Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz.

Foto: dpa

Das royale Paar traf im Konferenzraum „Schwimmendes Klassenzimmer“ auf Studenten und Wissenschaftler, die sich mit Forschungsthemen rund um die Sicherung von Meeren und Ozeanen für künftige Generationen beschäftigen. Drei Tage blieben der Prinz und die Herzogin insgesamt in Deutschland, zuvor waren sie in Berlin und Heidelberg.

Zur Stippvisite in Hamburg gehörte auch ein Besuch zum neuen Wahrzeichen der Stadt, der Elbphilharmonie. Die Royals fuhren gemeinsam mit Bürgermeister Scholz und Intendant Christoph Lieben-Seutter die Rolltreppe zur öffentlichen Plaza hoch. Auf dieser Aussichtsplattform schüttelten William und Kate die Hände der wartenden Fans und plauderten mit einigen.

Anschließend ging es in ein interaktives Kinderkonzert der Symphoniker Hamburg im Großen Saal. Zusammen mit rund 350 Grundschülern aus sozial schwachen Stadtteilen lauschten die prominenten Besucher dem Konzert mit dem Titel „Juris Suche nach der Schicksalssinfonie“ mit Ausschnitten aus Ludwig van Beethovens 5. Symphonie. Moderiert wurde das Konzert von Juri Tetzlaff, es dirigierte Jason Weaver.

Beim Hersteller Airbus kam das Herzogspaar am Freitag zunächst mit Auszubildenden an deren Arbeitsplätzen zusammen. Anschließend wurden dem Prinz und seiner Frau die Endmontageschritte für A320-Flugzeuge gezeigt. Im Hangar 9 werden unter anderem Tragflächen und Triebwerke an den Rumpf angebracht sowie Lackierungen vorgenommen. Für den Hubschrauberpiloten William hat der Airbus-Standort Donauwörth eigens zwei Helikopter zur Besichtigung nach Hamburg entsandt. Das Produktionswerk in Finkenwerder beschäftigt insgesamt mehr als 12.500 Mitarbeiter. Mehr als 150 Lehrlinge werden nach Unternehmensangaben jährlich eingestellt.

Nach dem Besuch bei Airbus verließen die Royals Hamburg am Freitagnachmittag wieder. Zum Abschied drehte sich das royale Paar mit seinen Kindern nicht mehr um - zur Enttäuschung aller Fotografen. Bei den vorherigen Terminen in Hamburg waren die beiden Kinder George (3) und Charlotte (2) nicht dabei. Doch bei Airbus wurden sie wieder zu ihren Eltern gebracht. Die Familie inspizierte zwei Helikopter, die Kinder krabbelten hinein. Beim Abschied war auch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) dabei. Der Rückflug ins Vereinigte Königreich kommt noch rechtzeitig zum vierten Geburtstag von Prinz George am Samstag.

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