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Intendant : Die Elbphilharmonie für alle – jeder soll sich Karte leisten können

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Der Intendant der Elbphilharmonie verspricht bezahlbare Ticketpreise. Im Januar 2017 soll sie eröffnen.

Hamburg | Der Intendant der Elbphilharmonie, Christoph Lieben-Seutter, will das Konzertgebäude im Hamburger Hafen zu einem Haus für alle machen. „In der Elbphilharmonie wird sich jeder eine Karte leisten können“, sagte Lieben-Seutter in einem Interview der Zeitungen „Hamburger Abendblatt“ und „Die Welt“ (Samstag). „Wir als Hamburg Musik werden keinen Preissprung machen, nur weil die Elbphilharmonie da ist.“ Bei den anderen Veranstaltern werde es höchstens kleine Anpassungen geben.

Lieben-Seutter bekräftigte, dass die Elbphilharmonie nach dann zehnjähriger Bauzeit am 11. Januar 2017 eröffnet werden soll. „Wir haben alles auf diesen Termin gesetzt. Der wird es jetzt werden.“ Mitte Januar hatte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) dieses Datum bekanntgegeben.

Ursprünglich sollte das Konzerthaus bereits 2010 eröffnet werden. Wegen Planungsfehler und Streitereien musste der Termin jedoch mehrfach verschoben werden. Parallel zu den Verzögerungen explodierten auch die Kosten für das Konzerthaus. Sie stiegen seit dem Spatenstich im Frühjahr 2007 von ursprünglich geplanten 77 Millionen Euro auf inzwischen 789 Millionen Euro.

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erstellt am 11.Apr.2015 | 11:51 Uhr

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