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Anstoss - Die HSV-Kolumne : Der HSV steuert planlos Richtung Abgrund

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Auch mit Bruno Labbadia ist nach Ansicht unseres Autos Lars Zimmermann höchstens noch Platz 16 drin.

Hamburg | Die HSV-Stürmer schießen leider keine Tore. Dafür sind die Bosse um Dietmar Beiersdorfer erstaunlich treffsicher. Sie treten zielsicher in jedes Fettnäpfchen.

Wenn Bruno Labbadia nach der Entlassung von Josef Zinnbauer gekommen wäre, hätte das jeder verstanden. Stattdessen hat der HSV erst einmal mit Trainer-Neuling Peter Knäbel zwei Pleiten gegen Wolfsburg und Leverkusen kassiert und holt nun doch noch Labbadia. Als HSV-Fan weiß man längst nicht mehr, ob man über so viel Planlosigkeit lachen oder weinen soll.

Labbadias Rückkehr zeigt, wie verzweifelt die Führungstroika mit Beiersdorfer, Knäbel und Bernhard Peters ist. Alle drei steuern den HSV völlig orientierungslos Richtung Abgrund und machen den Verein zum Gespött der Liga.

Labbadia wurde vor allem deshalb verpflichtet, weil Beiersdorfer und Co. nichts anderes mehr einfiel. Nun hat der HSV vielleicht nicht den besten, aber bestimmt den schönsten Bundesliga-Trainer. Labbadia ist allerdings mit Sicherheit ein besserer Coach als der völlig überforderte Knäbel. Hoffentlich gelingt mit ihm der Sprung auf den Relegationsplatz 16. Selbst dafür braucht der HSV vermutlich noch drei Siege – in der derzeitigen Verfassung des Teams leider utopisch. Wenn kein Wunder mehr geschieht, hört deshalb die Bundesliga-Uhr am 23. Mai um 17.15 Uhr auf zu ticken.

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erstellt am 19.Apr.2015 | 06:00 Uhr

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