Anstoss – Die HSV-Kolumne : Der HSV hat kein funktionierendes Team

Lars Zimmermann
Foto:
Lars Zimmermann

Ein Grund für fehlende Torgefahr, sind die HSV-Neuzugänge. Unser Autor Lars Zimmermann widmet sich diese Woche der nicht gefestigten Mannschaft.

shz.de von
30. November 2014, 06:00 Uhr

Hamburg | Das Spiel gegen Augsburg hat wieder einmal gezeigt: Der HSV hat keine gefestigte Mannschaft. Sobald Widrigkeiten auftreten, besteht die Gefahr, dass die Hamburger zusammenbrechen und schlimmstenfalls sogar abgeschossen werden. Während die Augsburger als Team funktionierten, hatte man beim HSV vor allem in der zweiten Halbzeit nur selten das Gefühl, dass ein Rädchen ins andere greift. Gerade in der Offensive klappt seit dem Saisonstart so gut wie gar nichts. Gelungene Kombinationen sind Mangelware, Torgefahr ist praktisch nicht vorhanden. Ein Grund dafür sind die Neuzugänge. Bisher ist nur Valon Behrami eine Verstärkung. Nicolai Müller, Markus Ostrzolek, Cleber, Lewis Holtby und auch der nach der Ausleihe aus der vergangenen Spielzeit fest verpflichtete Pierre-Michel Lasogga haben sich nahtlos ins Team eingefügt. Sie spielen genauso schlecht wie der Rest. Bisher haben die Zugänge es nicht geschafft, den HSV nach vorne zu bringen. Aber eigentlich kann das nicht überraschen. Als überragende Bundesligaspieler und Führungsfiguren sind die Neuen bei ihren früheren Vereinen nicht in Erscheinung getreten. Sie waren nur in einem funktionierenden Team stark. Und genau das hat der HSV nicht.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen