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Anstoss - Die HSV-Kolumne : Den Heimkomplex endlich ablegen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Sonst droht dem HSV doch noch eine Zittersaison - meint Kolumnist Lars Zimmermann.

shz.de von
erstellt am 17.Jan.2016 | 06:00 Uhr

Hamburg | Dass der HSV mit einem Trainer wegen einer Vertragsverlängerung verhandelt, ist in Hamburg nichts Alltägliches. In den vergangenen Jahren wurde mit den Übungsleitern meistens nur über die Abfindung nach der Entlassung diskutiert. Deshalb unterstreicht die Ausdehnung des Kontrakts mit Bruno Labbadia, welche Ausnahmestellung er sich in wenigen Monaten in Hamburg erarbeitet hat. Zudem scheint endlich Kontinuität zu herrschen. Die Zeiten, in denen Vorstand, Aufsichtsrat und Mannschaft das Gespött der Liga waren, sind zum Glück vorbei.

Ob die Zusammenarbeit von HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer, Sportdirektor Peter Knäbel und Labbadia weiter so erfolgreich bleibt, könnte sich schon in den kommenden Wochen entscheiden. Momentan steht der Dino im gesicherten Mittelfeld. Damit das so bleibt, sollten die Hamburger vor allem ihren Heimkomplex ablegen. Und das ganz schnell. Schließlich bestreiten die Hanseaten drei ihrer vier ersten Rückrundenspiele im Volksparkstadion. Die Gegner sind mit Bayern, Gladbach und Köln allerdings alles andere als leicht. Dazu muss der HSV noch in Stuttgart ran. Aus diesen vier Spielen müssen mindestens vier Punkte her. Ansonsten droht doch noch der Abstiegskampf und mit der Ruhe ist es  schnell wieder vorbei. Die Mannschaft dürfte aber inzwischen stabil genug sein, um sich im Mittelfeld festzusetzen.

Besonders wichtig für die Rückrunde ist die Rückkehr von Aaron Hunt und Albin Ekdal. Sie können für die in der Hinrunde häufig vermisste Spielkultur sorgen und das Offensivspiel verbessern. Nur wenn das gelingt, kann der HSV den guten Eindruck aus der ersten Hälfte bestätigen.

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