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Video und Bildergalerie : Das war der Hamburger Hafengeburtstag 2014

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Schiffsparade, Feuerwerk und Elaiza: Der 825. Hamburger Hafengeburtstag hatte viele Höhepunkte, aber weniger Besucher als im Vorjahr. shz.de zeigt Bilder des Festwochenendes und das Schlepperballett im Video.

Hamburg | Mit dem dritten regnerischen Tag in Folge ist der 825. Hamburger Hafengeburtstag zu Ende gegangen. Die Auslaufparade am Sonntagnachmittag fiel wegen einer Unwetterwarnung kleiner aus als geplant. Tradtions- und Museumsschiffe konnten nicht teilnehmen. Erwartet wurde Windstärke sieben, in Böen bis neun. „Da geht die Sicherheit vor“, sagte Hafenkapitän Jörg Pollmann.

Angeführt wurde die Parade von den Großseglern „Alexander von Humboldt II“ und „Dar Mlodziezy“. Fähren und Kreuzfahrtschiffe wie die „Deutschland“ folgten. Dick eingepackt standen die Zuschauer an den Landungsbrücken im Wind und fotografierten die Schiffe. Den musikalischen Abschluss besorgte am Sonntagabend die Band Elaiza. Die drei Frauen, die für Deutschland beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen antraten und den 18. Platz belegten, sangen an den Landungsbrücken unter anderem ihren Hit „Is It Right“. Hunderte begeisterte Fans haben die Band bejubelt.

Bei windigem Wetter sangen Ela und Co. ihren Song „Is It Right“. Der Auftritt auf der NDR-Bühne an den Landungsbrücken dauerte eine Viertelstunde.

Insgesamt sahen sich rund 800.000 Besucher das dreitägige Programm an, wie die Veranstalter mitteilten. Im Vorjahr waren 1,5 Millionen Gäste gekommen. Damals hatte das Fest bei besserem Wetter aber auch einen Tag länger gedauert. „Enttäuscht sind wir nicht“, sagte die Sprecherin der Hamburg Messe und Congress, Saskia Jöhnk. „Angesichts dieser Witterung sind wir zufrieden mit dem Verlauf.“ Die Polizei musste nur selten eingreifen. Für eine Veranstaltung dieser Größenordnung sei es ruhig gewesen, hieß es. Die Bundespolizei nahm vier Taschendiebe vorläufig fest. Die verdächtigten Männer zwischen 17 und 33 Jahren kamen anschließend wieder auf freien Fuß.

Eingeleitet hatte den Hafengeburtstag ein Gottesdienst im Hamburger Michel unter dem Motto „Dor is mine Heimat, dor bün ick to Hus“ am Freitag. Anschließend gaben Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und der Stadtentwicklungsminister von Buenos Aires, Daniel Chain, bei Blitz und Donner auf der „Rickmer Rickmers“ den offiziellen Startschuss.

Auch beim traditionellen Schlepperballett, bei dem Hafenschiffe zur Musik Pirouetten drehen, regnete es am Samstag in Strömen. Regenschirme säumten das Ufer - wie auch während der Passagen der insgesamt zwölf Kreuzfahrtschiffe, die Hamburg am Wochenende anliefen. Nach einem imposanten Feuerwerk am Samstagabend zogen sich die Zuschauer schnell wieder ins Trockene zurück.

Weniger Betrieb als erhofft herrschte beim Festival des Partnerlands Argentinien. Südamerikanisches Flair und leidenschaftliches Temperament hatten die Organisatoren versprochen: Interessierte konnten Tango-Tanzkurse nehmen, Grillspezialitäten probieren und sich über die Hauptstadt Buenos Aires informieren. Doch viele Broschüren blieben liegen.Der Hafengeburtstag wird seit 1977 gefeiert. Er erinnert an den Beginn des zollfreien Handels über die Elbe, den Kaiser Friedrich Barbarossa 1189 mit einem Freibrief ermöglicht hatte.

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erstellt am 11.Mai.2014 | 18:54 Uhr

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