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Zeremonie in Hamburg : Dalai Lama: Abschied mit buddhistischem Ritual

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Vier Tage lang hat der Dalai Lama in Hamburg über menschliche Werte wie Mitgefühl, Toleranz und Gewaltlosigkeit gesprochen. Nun verabschiedet er sich mit einem Ritual.

Hamburg | Mit einer buddhistischen Zeremonie beendet der Dalai Lama am Dienstag den spirituellen Teil seines Hamburg-Besuches. Rund 5000 Anhängern wird das Oberhaupt der Tibeter im Congress Centrum (CCH) eine Initiation in den Buddha des Mitgefühls erteilen. Die Buddhisten glauben, dass bei einer Initiation über den Meister die positiven Eigenschaften eines Buddhas erfahren werden. Anschließend können die Teilnehmer ein Gelübde ablegen, das Regeln enthält, die die Selbstsucht eindämmen sollen. Dazu üben die Buddhisten die sechs buddhistischen Tugenden Freigiebigkeit, Ethik, Geduld, Tatkraft, Konzentration und Weisheit.

Zum Auftakt seines Deutschland-Besuches hatte der Dalai Lama zum Frieden in der Welt aufgerufen. „Der Frieden kommt nicht von Allah oder Buddha, sondern muss von den Menschen geschaffen werden“, sagte der 79-Jährige. Bildung sei das Wichtigste, um Dialog herzustellen und somit eine friedliche Welt zu schaffen. Bei einem Besuch der Ausstellung „Tibet – Nomaden in Not“ im Völkerkundemuseum forderte der Dalai Lama Gerechtigkeit für die Menschen in seiner Heimat.

Am Dienstagnachmittag nimmt der Friedensnobelpreisträger an einer Podiumsdiskussion der Tibet-Initiative teil, bei er es unter dem Thema „... und was ist mit Tibet?“ um die aktuelle Situation in der Himalaya-Region gehen soll.

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erstellt am 26.Aug.2014 | 07:00 Uhr

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