Hamburg : Bürgerschaft stimmt am 28. Februar über neuen Feiertag ab

Die norddeutschen Länder plädieren dafür, den Reformationstag als Feiertag einzuführen.

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14. Februar 2018, 16:59 Uhr

Hamburg | Die Hamburgische Bürgerschaft soll am 28. Februar über Vorschläge für einen zusätzlichen gesetzlichen Feiertag in der Hansestadt abstimmen. Die norddeutschen Regierungschefs hatten sich vor zwei Wochen bei einem Treffen in Berlin dafür ausgesprochen, den evangelischen Reformationstag als gemeinsamen Feiertag für die norddeutschen Bundesländer einzuführen. Sie wollen aber der parlamentarischen Diskussion in den Ländern nicht vorgreifen.

In Hamburg stehen noch drei weitere Vorschläge zur Abstimmung. Bei einer Entscheidung über den Feiertag sollen in Hamburg fraktionsübergreifende Anträge möglich sein, wie ein Sprecher der Bürgerschaft am Mittwoch zu entsprechenden Medienberichten sagte. Die Hamburger CDU-Fraktion will nach Angaben eines Sprechers geschlossen für den 31. Oktober stimmen. Ein Gruppenantrag gemeinsam mit Abgeordneten von SPD und Grünen soll am Donnerstag im Rathaus vorgestellt werden. Der Reformationstag ist in Mecklenburg-Vorpommern bereits gesetzlicher Feiertag.

Weitere Vorschläge für den neuen Feiertag sind der Tag der Befreiung am 8. Mai, also die Kapitulation von Hitler-Deutschland im Jahre 1945, der Internationalen Frauentag am 8. März und der Tag des Grundgesetzes am 23. Mai.

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