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Nach Erfolg des Films : Bucerius Kunstforum zeigt Paula Modersohn-Becker

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Aus der Onlineredaktion

Im Jahr des 110. Todestags gibt es in Hamburg einen neuen Blick auf das Werk der Worpsweder Künstlerin.

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2017 | 10:48 Uhr

Paula Modersohn-Becker: „Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag“ von 1906.
Paula Modersohn-Becker: „Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag“ von 1906.

Hamburg | Einen neuen Blick auf das Werk der Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907) will das Bucerius Kunstforum in Hamburg bieten. Unter dem Titel „Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne“ zeigt die Schau rund 80 Werke, darunter auch weniger bekannte Gemälde und Zeichnungen der Künstlerin. Erstmals vorgestellt wird die Präsentation am heutigen Donnerstag, für das Publikum geöffnet ist sie von Samstag (4. Februar) an bis zum 1. Mai dieses Jahres.

Paula Modersohn-Becker: „Don Quichote“, um 1900.
Paula Modersohn-Becker: „Don Quichote“, um 1900.
 

Paula Modersohn-Becker gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen des frühen Expressionismus, ihr Stil war für die Entwicklung der Malerei in Deutschland sehr einflussreich. Gemeinsam mit dem ihres Mannes Otto Modersohn ist ihr Name eng mit der Künstlerkolonie Worpswede bei Bremen verbunden. Die Hamburder Ausstellung will, teils auch mit weniger bekannten Werken, einen neuen Blick auf ihr Werk ermöglichen. Im November ist Modersohn-Beckers 110. Todestag.  Sie wurde nur 31 Jahre alt.

„Während Modersohn-Beckers eigenwilliger und avantgardistischer Stil zu ihren Lebzeiten als irritierend oder befremdlich empfunden wurde, gilt er heute als revolutionär und zukunftsweisend“, betonten die Veranstalter. „Die Ausstellung zeigt die Künstlerin erstmals als Wegbereiterin der Moderne und widmet ihr den Auftakt der Trilogie der Moderne im Bucerius Kunstforum in den Jahren 2017 und 2018.“

Paula Modersohn-Becker: „Bildnis Rainer Maria Rilke“, 1906.
Paula Modersohn-Becker: „Bildnis Rainer Maria Rilke“, 1906.
 

Erst im Dezember war ein sensibles Künstlerporträt über Modersohn-Becker in die Kinos gekommen. Der Film „Paula – Mein Leben soll ein Fest sein“ mit Carla Juri in der Titelrolle beleuchtet entscheidende Stationen aus dem Leben der Malerin in Worpswede und Paris.

Paula Modersohn-Becker: „Mädchenbildnis mit gespreizter Hand vor der Brust“, um 1905.

Paula Modersohn-Becker: „Mädchenbildnis mit gespreizter Hand vor der Brust“, um 1905.

 
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