Kilometerlanger Stau am Elbtunnel : Brennender Gemüselaster: A7 bei Hamburg stundenlang gesperrt

Der Fahrer bemerkte schon im Elbtunnel den Qualm aus dem Motorraum, lenkte den Lastwagen aber noch aus dem Tunnel heraus.

Der Fahrer bemerkte schon im Elbtunnel den Qualm aus dem Motorraum, lenkte den Lastwagen aber noch aus dem Tunnel heraus.

Der Fahrer schaffte es noch, seinen qualmenden Lkw aus dem Elbtunnel zu fahren. Die A7 war in Richtung Norden gesperrt.

shz.de von
22. März 2018, 15:16 Uhr

Hamburg | Ein brennender Gemüselaster hat in Hamburg zu einer Vollsperrung und stundenlangen Behinderungen auf der A7 geführt. In Richtung Norden waren alle Fahrbahnen zwischen Hamburg-Waltershof und Othmarschen über Stunden gesperrt. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte der Fahrer eines Lastwagens am Donnerstag gegen 10.40 Uhr im Elbtunnel Qualm aus der Motorhaube seines Fahrzeugs. Der Fahrer schaffte es noch aus dem Tunnel zu fahren, bevor der Lastwagen unmittelbar hinter der Ausfahrt auf dem rechten Fahrstreifen Feuer fing.

Der Fahrer rettete sich mit einem Sprung aus dem brennenden Fahrzeug. Er erlitt eine Rauchvergiftung und musste in ein Krankenhaus gebracht werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Die Brandursache bislang unklar. Die A7 musste für die Löscharbeiten und die Bergung des Lastwagens voll gesperrt werden. Ein Übergreifen auf die Ladung konnte die Feuerwehr verhindern. Einzelne Glutnester wurden abgelöscht. Ausgetretene Kraftstoffe wurden aufgefangen.

Zur endgültigen Entladung und Sicherung wurde der Lkw zur Autobahnmeisterei Othmarschen geschleppt. Kräfte der Feuerwehr unterstützten die Entladearbeiten unter anderem mit dem Gabelstapler. Gegen Mittag konnten zunächst zwei Fahrstreifen in Richtung Norden wieder freigegeben werden. In beide Richtungen staute sich der Verkehr kilometerlang.

Zu einem weiteren Unfall zwischen einem Feuerwehrfahrzeug und einem Streifenwagen der Polizei kam es am Vormittag vor dem Elbtunnel in Richtung Norden bei Waltershof. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten die beiden Fahrzeuge, darunter ein Fahrzeug des Umweltdienstes der Feuerwehr, das auf dem Weg zu dem brennenden Lastwagen unterwegs war.

Zu der Kollision war es an der Anschlussstelle Waltershof in Richtung Elbtunnel gekommen.
Sebastian Peters
Zu der Kollision war es an der Anschlussstelle Waltershof in Richtung Elbtunnel gekommen.
 

Möglicherweise fuhr der Streifenwagen auf der wegen des Unfalls gesperrten Spur in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Zwei Polizeibeamte wurden verletzt. Die weiteren Hintergründe sind noch unklar und werden ermittelt.

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