Hamburg : Brennende Autos und Farbanschläge: Bekennerschreiben von G20-Gegnern

Das Schreiben war auf einer linksextremistischen Seite aufgetaucht. Die Straftaten sollen ein „Gruß“ an G20-Gefangene sein.

shz.de von
11. Juli 2018, 11:19 Uhr

Hamburg | G20-Gegner haben sich zu mehreren Autobrandstiftungen und Farbanschlägen in Hamburg bekannt. Wie die Polizei am Mittwoch bestätigte, tauchte das Schreiben auf einer linksextremistischen Internetseite auf. Darin schreiben die unbekannten Autoren: „Wir grüßen damit alle G-20-Gefangenen die noch im Knast sitzen, alle die noch vor Gericht gezerrt werden, die Betroffenen der Razzien und die die sich der Festnahme entzogen haben.“

 

In der Nacht zum Montag waren drei hochwertige Autos im Stadtteil Ottensen ausgebrannt. Wenig später ging ein Fahrzeug bei einer Autovermietung in Lokstedt in Flammen auf. Zwei andere Autos wurden in Mitleidenschaft gezogen. Unterdessen brannte ein weiteres Fahrzeug im Stadtteil Hohenfelde. Außerdem wurden Farbanschläge auf die Wohnungen von Justizsenator Till Steffen (Grüne), der stellvertretenden Leiterin des Hamburger Verfassungsschutzes, Anja Domres, und des Landesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft und CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Joachim Lenders verübt.

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