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Hamburg-Blankenese : Brandstiftung: Vier Autos gehen in Flammen auf

vom
Aus der Onlineredaktion

Anwohner wollen nach dem Brand einen Unbekannten flüchten gesehen haben. Zusammenhänge zu Protesten gegen geplante Flüchtlingsunterkunft bezeichnet die Polizei als „spekulativ“.

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2016 | 17:32 Uhr

Hamburg | Gleich vier hochwertige Autos hat ein Unbekannter in Hamburg-Blankenese in der Nacht zum Montag in Brand gesetzt. Anwohner hatten die brennenden Autos in der Elbchaussee und im Ortszentrum gemeldet, sagte ein Polizeisprecher. Demnach hatte ein Anwohner eine dunkel gekleidete Person flüchten sehen.

Die Idylle im Hamburger Stadtteil Blankenese ist in diesen Wochen gestört. Erst setzen sich Anwohner gegen Baumfällarbeiten an einer Stelle zur Wehr, wo ein Flüchtlingsheim gebaut werden sollte. Dann protestieren Linke dagegen und für den Bau des Flüchtlingsheimes. Jetzt brennen Autos.

Nach Angaben der Polizei wurden die Autos stark beschädigt. An einem fünften Wagen sei ebenfalls Feuer gelegt worden, es sei aber nur ein leichter Schaden am Radkasten entstanden.

Berichte über einen möglichen Zusammenhang mit den örtlichen Protesten gegen ein geplantes Flüchtlingsheim bezeichnete die Polizei als „spekulativ“. Das Motiv sei noch unklar. Am Dienstag vergangener Woche hatten Anwohner Baumfällarbeiten auf dem Bauplatz verhindert, indem sie die Zufahrtsstraßen mit Autos blockierten. Das Verwaltungsgericht stoppte die Bauvorbereitungen einen Tag später. Am Donnerstag hatten 50 Demonstranten aus der linken Szene gegen die Blockadehaltung der Anwohner protestiert.

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