Polizei sucht Zeugen : Bluttat in Harburg: Neue Hinweise eingegangen

Ermittler der Polizei sichern am Dienstagabend den Tatort.

Ermittler der Polizei sichern am Dienstagabend den Tatort.

Die Polizei sucht jetzt nach zwei Personen: Eine soll mit einem Beil unterwegs gewesen sein, die andere mit einem großen Hammer.

shz.de von
16. Januar 2019, 10:43 Uhr

Hamburg | Im Fall des 48-Jährigem, der in Hamburg-Harburg Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist, hat die Polizei neue Hinweise: Sie sucht nun nach zwei Personen, die am Nachmittag des 15. Januar im Bereich der Harburger Rathausstraße gesehen wurden. Sie sollen in Richtung Lüneburger Straße unterwegs gewesen sein.

Zwischen den beiden Personen, die beide dunkel gekleidet gewesen sein sollen und beide Mützen trugen, soll ein auffälliger Größenunterschied bestanden haben. Eine Person führte nach Angaben der Polizei ein Beil mit sich, der andere einen großen Hammer. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 040/428656789.

Passanten hatten das 48-jährige Opfer am Dienstagabend schwer verletzt auf der Straße gefunden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Er habe blutüberströmt in der Fußgängerzone Lüneburger Straße gelegen. Passanten baten eine Funkstreifenbesatzung um Hilfe.

Trotz schwerster Verletzungen an Kopf und Oberkörper sei er zunächst noch bei Bewusstsein, aber nicht ansprechbar gewesen. Der 48-Jährige wurde unter Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er seinen Verletzungen wenig später.

Die Hintergründe der Tat sind nach Angaben der Polizei unklar. Nach Medienberichten soll es sich bei dem Opfer um einen Apotheker mit syrischer Staatsangehörigkeit handeln. Als mögliche Tatwaffe sei eine Axt sichergestellt worden, berichtete das „Hamburger Abendblatt“.

Der Mann habe vor einem leerstehenden Haus gegenüber seiner Apotheke gelegen, das ihm gehörte. Die Mordkommission war am Tatort im Einsatz und sicherte Spuren. Die Polizei bat Zeugen um Hinweise. „Wir sind dankbar für jeden Hinweis“, sagte eine Sprecherin.

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