Auf der Elbe bei Hamburg-Ochsenwerder : Binnenschiff und Sportboot kollidieren: 53-Jähriger weiter vermisst

Ein Mann konnte nach dem Unfall auf der Elbe gerettet werden.
Ein Mann konnte nach dem Unfall auf der Elbe gerettet werden.

Aufgrund schwieriger Sichtverhältnisse wurde die Suche am Abend abgebrochen. Es bestehe kaum Hoffnung, den Mann lebend zu finden.

shz.de von
04. November 2016, 08:31 Uhr

Nach dem Bootsunfall auf der Elbe bei Hamburg macht die starke Strömung den Einsatzkräften zu schaffen. Die Suche nach einem Vermissten könne am Freitag erst bei nachlassender Strömung fortgesetzt werden, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Ein zweiter Mann, der nach der Kollision ins Wasser fiel, konnte gerettet werden.

Der 53-jährige Vermisste hatte sich zuletzt im Inneren eines Sportbootes aufgehalten, das am Donnerstagabend nach einem Zusammenstoß mit einem Binnenschiff bei Hamburg-Ochsenwerder gesunken war. Aufgrund der schwierigen Sichtverhältnisse wurde die Suche nach dem Vermissten am Abend abgebrochen. Wie ein Polizeisprecher am Freitagmorgen sagte, sollen Taucher das Wrack bergen.

Taucher sollen das Wrack in der Elbe bergen.
dpa

Taucher sollen das Wrack in der Elbe bergen.

 

Nach Angaben der Feuerwehr waren ein etwa zehn Meter langes Sportboot und ein fast 100 Meter langer Schubverband am Donnerstag gegen 18 Uhr kollidiert. Rund 260 Einsatzkräfte aus Hamburg und Niedersachsen waren am Unfallort. Gegen 21 Uhr gaben die Helfer die Suche auf, weil keine Aussicht mehr bestanden habe, den Mann lebend zu bergen, wie Feuerwehr-Sprecher Torsten Wessely sagte.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert