zur Navigation springen

Polizei sucht Zeugen : Bewaffneter Mann überfällt Supermarkt in Blankenese

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

In Blankenese hat ein unbekannter Mann, bewaffnet mit einer Pistole, einen Supermarkt überfallen und einen Mitarbeiter verletzt.

Hamburg | Die Hamburger Polizei fahndet nach einem unbekannten Mann, der am Mittwochabend einen Supermarkt im Stadtteil Blankenese in Hamburg überfallen und rund 1.000 Euro erbeutet hat. Die örtliche Kripo (LKA 124) hat die Ermittlungen übernommen.

Zum Geschäftsschluss forderte der 22-jährige Angestellte die letzten Kunden des Supermarktes auf, ihre Waren zu bezahlen und den Markt zu verlassen, als ein vermeintlicher Kunde plötzlich eine Schusswaffe zog und den Supermarktmitarbeiter aufforderte, mit ihm in das Kassenbüro zu gehen und den dortigen Tresor zu öffnen. Der 22-Jährige kam der Aufforderung nach und legte das Geld in den vom Räuber mitgeführten Rucksack. Der Täter forderte allerdings noch mehr Geld und schlug mit der Schusswaffe auf den Kopf des Opfers ein. Der Supermarktmitarbeiter händigte daraufhin das restliche Geld aus. Erneut schlug der Räuber auf den Angestellten ein und flüchtete in unbekannte Richtung. Während der Flucht bedrohte er den Geschädigten und eine zwischenzeitlich auf den Raub aufmerksamgewordene 18-jährige Angestellte mit der Waffe. Eine Sofortfahndung mit diversen Funkstreifenwagen führte bislang nicht zur Festnahme des Täters. Der Angestellte wurde wurde vor Ort medizinisch versorgt.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: Ca. 175 cm groß und kräftige Statur, südländische Erscheinung. Er sprach mit osteuropäischem Akzent und war mit grauer Jacke mit weißen Streifen bekleidet, trug einen schwarzen Motorradhelm mit dunklem Visier. Wer die Tat beobachtet hat oder Hinweise zu dem Täter geben kann, wende sich bitte an die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Rufnummer 4286-56789.

zur Startseite

von
erstellt am 19.Feb.2015 | 11:07 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert