Bund Deutscher Kriminalbeamter : Betrugverdacht gegen André Schulz: Beweismittel werden ausgewertet

Andre Schulz

Ende März gab es eine Razzia im Privathaus des Kriminalhauptkommissars Schulz und in der Geschäftsstelle des BDK in Berlin.

Schulz wird vorgeworfen, Bezüge aus seiner Tätigkeit für das LKA zu Unrecht kassiert zu haben, was er bestreitet.

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25. April 2018, 08:24 Uhr

Hamburg/Berlin | Rund einen Monat nach der Razzia bei dem unter Betrugsverdacht stehenden Vorsitzenden des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz, dauert die Auswertung der Beweismittel an. Die Untersuchung sei noch nicht abgeschlossen, sagte die Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft, Nana Frombach. Auch die Ermittlungen gegen zwei weitere Beschuldigte, einen ehemaligen Chef des Landeskriminalamtes und eine Abteilungsleiterin, würden fortgeführt. Schulz wird vorgeworfen, Bezüge aus seiner Tätigkeit für das LKA zu Unrecht kassiert zu haben, was er bestreitet.

Ende März hatten Polizei und Staatsanwaltschaft das Hamburger Privathaus des Kriminalhauptkommissars und die Geschäftsstelle des BDK in Berlin durchsucht. Zur Art der dabei sichergestellten Beweismittel wollte sich Frombach nicht äußern.

Es geht um Schulz' Bezüge bei der Hamburger Polizei während seines BDK-Vorsitzes. 2014 hatte er vereinbart, wegen seiner Tätigkeit für die Gewerkschaft nur noch zu 50 Prozent zu arbeiten. Entsprechend war die Vergütung halbiert worden. Ihm wird jedoch vorgehalten, keine 20 Stunden gearbeitet zu haben. Schulz hingegen gibt an, seine dienstlichen Aufgaben im vereinbarten Rahmen erfüllt zu haben. Er war im September 2013 zum BDK-Vorsitzenden gewählt worden.

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