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Hamburg : Besetzer der Roten Flora wollen weiter kämpfen

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Nach dem Rückkauf des Gebäudes durch den Senat denken die Linksautonomen nicht ans Aufgeben: Sie seien „keine Freunde der bürgerlichen Eigentumsordnung“.

shz.de von
erstellt am 06.Nov.2014 | 13:37 Uhr

Hamburg | Auch nach dem Rückkauf der Roten Flora durch den Hamburger Senat wollen die linksautonomen Besetzer des Gebäudes keinen Frieden mit der Stadt. „Die Rote Flora lässt sich nicht befrieden, da die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse keinen Frieden zulassen“, hieß es am Donnerstag in einer Erklärung, die ein Plenum der Flora-Nutzer am Vorabend verabschiedete. Die „Floristen“ verwiesen auf „Tausende illegalisierte Menschen“ in Hamburg, die sich eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis wünschten, vom Senat aber ignoriert würden.

Den Besetzern sei es egal, wem das ehemalige Theater im Schanzenviertel gehöre, sie seien „keine Freunde der bürgerlichen Eigentumsordnung“. Sie bräuchten auch keine Hilfe von der Johann-Daniel-Lawaetz-Stiftung, die das Gebäude treuhänderisch übernehme. Man werde es weitere 25 Jahre aus eigener Kraft in Schuss halten. „Der Bau und der Kampf gehen weiter!“, schließt die Erklärung.

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