Pünktlich zum Weihnachtsfest : Beim FC St. Pauli läuten die „Alarmglocken“

Stürmer Sami Allagui (r.) blieb auch gegen Düsseldorf glücklos.

Stürmer Sami Allagui (r.) blieb auch gegen Düsseldorf glücklos.

Sieben Spiele ohne Sieg und Tabellenplatz 14. Die Vereinsführung schließt Neuzugänge in der Winterpause nicht aus.

Avatar_shz von
05. Dezember 2017, 11:22 Uhr

Hamburg | Die Chefetage des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli ist sich der gefährlichen Lage nach den mittlerweile sieben sieglosen Spielen in Serie und dem Absturz auf Platz 14 bewusst: „Es ist eine Situation, die wir nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Da sind bei uns allen die Alarmglocken an“, sagte Geschäftsführer Andreas Rettig in einem Interview mit dem  „Hamburger Abendblatt“.

Vor allem das 0:5 in Bielefeld und das 0:4 in Fürth haben Rettig zugesetzt: „Die beiden letzten Niederlagen waren mehr als der Verlust von sechs Punkten. Das hat uns schon zugesetzt.“ Rettig übte auch Kritik an Angreifer Sami Allagui, den er in seiner Rolle als vorübergehender Sportchef im Sommer von Hertha BSC nach Hamburg geholt hatte und dem erst zwei Liga-Tore gelangen: „Seine Bilanz für einen Stürmer ist bei unseren Ansprüchen nicht zufriedenstellend. Er weiß aber selber, dass er ein paar Kohlen draufpacken muss.“

Weitere Transfers im Winter seien möglich: Der Verein sei so solide aufgestellt, dass dann Spieler verpflichtet werden könnten: „Wenn die sportliche Führung dies für richtig hält“, sagte Rettig. Am Sonntag (13.30 Uhr) wollen die Hanseaten gegen Aufsteiger MSV Duisburg die Trendwende schaffen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen


Nachrichtenticker