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Nivea-Hersteller : Beiersdorf profitiert von starkem Auslandsgeschäft

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Der Hamburger Kosmetikhersteller Beiersdorf erhöht seinen Umsatz im ersten Quartal. Vor allem Asien und Amerika sind für das gute Ergebnis verantwortlich.

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2014 | 12:07 Uhr

Hamburg | Der Hamburger Kosmetik-Konzern Beiersdorf veröffentlichte am Donnerstag seine Zahlen für das erste Quartal 2014. Der Umsatz stieg dabei um 1,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Grund für das gute Ergebnis seien in erster Linie die starken Geschäfte in Asien und Amerika. In Europa sei das Geschäft stattdessen ein wenig stagniert. Daran sei vor allem der starke Euro Schuld, dessen Kurs in den vergangenen Monaten sehr hoch lag.

Beim Gewinn konnte der Nivea-Hersteller ebenfalls Positives berichten. So sei der vorsteuerliche Gewinn um 9,3 Prozent auf 235 Millionen Euro gestiegen. Nach der Steuerabgabe lag der Nettogewinn bei 166 Millionen Euro.

Die Zahlen hätten insgesamt durchaus noch besser ausfallen können, da die Ergebnisse in den neuen Märkten sehr stark waren. In Südamerika steigerten sich die Hamburger um 6,5 Prozent, in Nordamerika um 7,5 Prozent. Der Erlös aus Asien - zudem auch das wichtige Geschäft aus China zählt - stieg sogar um 17,5 Prozent. Wechselkurseffekte, die durch den starken Euro der vergangenen Monate entstanden sind, verhinderten jedoch ein noch besseres Ergebnis.

Vorstandschef Stefan Heidenreich zeigte sich dennoch sehr zufrieden mit den Ergebnissen des ersten Quartals: „Wir konnten den kontinuierlichen Aufwärtstrend des Unternehmens aus dem Vorjahr auch im ersten Quartal fortsetzen“. Zudem gewinne der Konzern weiter Marktanteile hinzu. Zum Beispiel steigerte sich die Sparte „tesa“ im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,3 Prozent auf 273 Millionen Euro.

Insgesamt erwarte Heidenreich für dieses Jahr einen gesteigerten Konzernumsatz von vier bis sechs Prozent. Seine vor zwei Jahren eingeführte Strategie, sich mehr auf die Schwellenländer zu fokussieren, spielt dabei eine große Rolle. Das bisherige Ergebnis lässt aber vermuten, dass der Plan aufgeht.

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