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Hamburg-Bergedorf : Bei der Evakuierung einer Flüchtlingsunterkunft bricht ein Feuer aus

vom

Wegen dem Verdacht auf Legionellen im Wasser musste ein Flüchtlingsheim in Hamburg-Bergedorf am Samstag evakuiert werden. Bei der Aktion brach an einem der Stockbetten aus ungeklärten Ursachen ein Feuer aus.

shz.de von
erstellt am 10.Apr.2016 | 15:37 Uhr

Hamburg | Rund 600 Flüchtlinge sind in Hamburg-Bergedorf am Samstagnachmittag aus einer Flüchtlingsunterkunft evakuiert worden. Grund dafür seien vor allem defekte Sanitäranlagen, teilte der zuständige Koordinierungsstab für Flüchtlinge am Sonntag mit. Es gebe auch den Verdacht auf eine Verunreinigung des Wassers. Dabei könnte es sich um Legionellen handeln, die sich in Wasserleitungen oder -tanks bilden und Krankheiten verursachen können. Der Verdacht werde nun geprüft, hieß es.

Die Unterbringung der Flüchtlinge im ehemaligen Baumarkt an der Kurt-A.-Körber.-Chaussee stand von Anfang an unter einem schlechten Stern. Da offenbar die Räume zuerst nicht gereinigt waren und Trennwände fehlten, hatten einige Flüchtlinge vor der Unterbringung geschlafen und so gegen die Zustände im Gebäude protestiert.

Bei der Räumung sei es außerdem zu einem kleineren Brand an einem der Stockbetten in der Unterkunft gekommen. Verletzt wurde dabei niemand. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar.

Die rund 600 Menschen seien auf andere Flüchtlingsunterkünfte in Hamburg verteilt worden, sagte eine Polizeisprecherin. Sie wurden mit Bussen zu den Standorten Hellmesbergerweg, Osterrade und Schnackenburgsallee gebracht. Für die Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Bergedorf, eine ehemalige Baumarkthalle, sprach die Feuerwehr ein Nutzungsverbot aus. Sie werde aber für die Wiedereröffnung vorbereitet.

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