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Anstoss – Die HSV-Kolumne : Behrami und Holtby sind die neuen Chefs

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Unser Autor Lars Zimmermann über die aktuellen Ab- und Neuzugänge.

shz.de von
erstellt am 07.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Hamburg | Endlich ist der Neustart beim HSV auch im Kader sichtbar. Dietmar Beiersdorfer scheint auf den ersten Blick gute Arbeit geleistet zu haben. Mit Valon Behrami und Lewis Holtby konnte er zwei potentielle Führungsspieler verpflichten und ein Mittelfeld voller lethargischer Alibifußballer gewaltig aufpeppen. Nicolai Müller und Matthias Ostrzolek haben das Zeug zum Stammspieler und vielleicht sogar zum Leistungsträger. Julian Green könnte zur positiven Überraschung werden und ähnlich gut wie Lasogga einschlagen. Der junge US-Stürmer war sogar schon bei der Weltmeisterschaft in Brasilien dabei. Besser als der ständig verletzte Ivo Ilicevic ist er sicher.

Ein Meisterstück Beiersdorfers war der Verkauf von Milan Badelj nach Florenz für vier Millionen Euro. Der kroatische Nationalspieler ist zwar ein Supertechniker, fiel aber meistens nur durch lethargisches Spiel auf. Er und Arslan sind physisch und psychisch für das zentrale Mittelfeld nicht geeignet – einer der Hauptgründe dafür, dass das Tor des HSV zur Schießbude geworden ist.

Spannend dürfte sein, wie die ehemaligen Führungsspieler und Großverdiener Jansen, Westermann und vielleicht sogar Adler und van der Vaart damit umgehen,  häufiger mal auf der Bank zu sitzen. Da sind Konflikte programmiert. Vermutlich wird es deshalb in der Winterpause zu weiteren Abgängen kommen. Ablöse ist mit den abgehalfterten Ex-Nationalspielern zwar nicht zu erzielen. Dafür könnten die Gehaltskosten drastisch gesenkt  werden.

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