Hamburg : Beamten kontrollieren Fußball-Hooligans

Mehrere Einheiten der Bereitschaftspolizei patrouillierten im Bereich Hans-Albers-Platz, Gerhardstraße und Davidstraße und kontrollierten dabei Einzelpersonen oder kleine Gruppen.

Mehrere Einheiten der Bereitschaftspolizei patrouillierten im Bereich Hans-Albers-Platz, Gerhardstraße und Davidstraße und kontrollierten dabei Einzelpersonen oder kleine Gruppen.

Polizei verhindert Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Anhängern des FC St.Pauli und des HSV.

shz.de von
02. September 2018, 12:16 Uhr

Durch einen Polizeieinsatz konnten  am Sonnabendabend in Hamburg-St. Pauli Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden FC St. Pauli- und HSV-Fans verhindert werden.

Eine Anwohnerin hatte zuvor bei der Polizei eine Gruppe von knapp 150 bis 200 schwarz gekleideten Personen im Bereich Wohlwillstraße Ecke Brigittenstraße gemeldet, die sich wenig später in Bewegung setzten und geschlossen über die Hein-Hoyer-Straße in die Simon-von-Utrecht-Straße einbogen. Dabei handelte es sich um Personen, die der Ultra-Szene des FC St. Pauli zuzuordnen waren. Die Personengruppe bog schließlich in die Große Freiheit ein, teile die Polizei am Sonntag mit. Dabei wurde aus dieser Personengruppe heraus „St. Pauli“ und „Scheiß HSV“ skandiert.

Im Bereich Beatles-Platz Ecke Große Freiheit wurden durch die zwischenzeitlich vor Ort eingetroffenen Kräfte eine Polizeikette gebildet. Bei Anblick der Beamten löste sich die Gruppe sofort auf und die Personen flüchteten in Richtung St. Pauli-Nord.

Nahezu zeitgleich wurden durch Polizeikräfte vor einem Lokal in der Gerhardstraße knapp 50 ebenfalls schwarz gekleidete Personen festgestellt, die der Ultra-Szene des HSV zuzuordnen waren. Diese Gruppe setzte sich kurze Zeit später auch in Bewegung und ging geschlossen über den Hans-Albers-Platz in Richtung Reeperbahn. Auch hier flüchteten die Personen bei Anblick der unmittelbar eintreffenden starken Polizeikräfte in Richtung Silbersackstraße und von dort weiter in die Bernhard-Nocht-Straße.

In der Davidstraße überprüften Beamte später eine Gruppe von acht HSV-Anhängern. Drei Personen aus dieser Gruppe wurden aufgrund ihres aggressiven Verhaltens gegenüber den eingesetzten Beamten in Gewahrsam genommen. Gegen die anderen fünf Personen verhängten die Beamten ein Aufenthaltsverbot. Darüber hinaus stellten sie bei den Personen Sturmhauben und Zahnschutz sicher.

Die Polizei war mit mehr als 60 Beamten im Einsatz.

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