Hamburg-Eilbek : Baukran drohte auf Wohnhäuser in Hamburg zu stürzen

Eine gerissene Strebe eines Baukrans sorgte in Hamburg für Aufregung. Der Ausleger drohte abzubrechen.

shz.de von
03. September 2015, 21:02 Uhr

Hamburg | Ein instabiler 35 Meter hoher Baukran hat am Mittwoch in Hamburg Anwohner in Angst versetzt und die Feuerwehr in Atem gehalten. Mehrere Stunden lang sah es so aus, als könnte der Kran im Stadtteil Eilbek auf Wohnhäuser stürzen.

Grund war ein technischer Defekt. Eine Strebe in der Aufhängung des Kranauslegers war aus unbekannter Ursache gerissen. Dadurch wurde der Kran instabil, sagte ein Feuerwehrsprecher. Es habe die Gefahr bestanden, dass der 45 Meter lange Ausleger abbrechen könnte. Zur Sicherheit seien die umliegenden 20 Häuser am Mittag geräumt worden. Die Bewohner wurden im Großraumrettungswagen der Feuerwehr und in Bussen untergebracht.

Für den Abbau des Gitterkrans wurden neben einem Teleskopmastfahrzeug der Technik- und Umweltschutzwache auch zwei Autokräne eingesetzt.

Die Demontage des Krans lief noch am Abend. Ein Feuerwehrsprecher ging aber davon aus, dass alle Bewohner noch am Abend die Erlaubnis erhalten würden, in ihre Wohnungen zurückzukehren.

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