Aktuell am Wochenende : Bauarbeiten auf A1 und A7 in Hamburg – erneut lange Staus erwartet

Laut ADAC bildeten sich im vergangenen Jahr am Freitag vor Pfingsten 4428 Staus. Damit landete der Tag auf Rang 2 der staureichsten Tage des Jahres.
Die Hamburger Verkehrsbehörde warnt vor Staus am Wochenende.

Sanierung, Ausbau und Brückenprüfung: Autofahrer müssen mehr Zeit oder Umwege einplanen.

shz.de von
07. September 2018, 07:08 Uhr

Hamburg | Autofahrer müssen am Wochenende auf der A1 und der A7 erneut mit langen Staus im Raum Hamburg rechnen. Auf der A1 in Richtung Bremen wird zwischen Billstedt und Moorfleet gebaut. Von Freitagabend (20 Uhr) bis Montagmorgen (5 Uhr) werde nur einer der drei Fahrstreifen befahrbar sein, teilte die Hamburger Verkehrsbehörde mit. Auch die Überprüfung der Norderelbbrücke gehe weiter. Darum werden im Bereich der Elbquerung am Samstagnachmittag und am Sonntagvormittag nur zwei von drei Fahrspuren in beiden Richtungen zur Verfügung stehen. Es sei mit erheblichen Behinderungen zu rechnen, hieß es. Bereits am vergangenen Wochenende hatte es wegen der Brückenprüfung und Bauarbeiten bis zu 18 Kilometer lange Staus auf der A1 gegeben.

A7 bei Quickborn gesperrt

Auf der A7 ist in der Nacht zum Sonntag eine Sperrung der Fahrbahn in Richtung Süden wegen Brückenbauarbeiten geplant. Der Abschnitt zwischen Quickborn (Kreis Pinneberg) und Hamburg-Schnelsen-Nord wird von Samstagabend 21 Uhr bis Sonntagmorgen 9 Uhr nicht befahrbar sein, wie das Baukonsortium Via Solutions Nord mitteilte. Während der Sperrung soll ein Baugerüst unter einer Brücke bei Quickborn abgebaut werden. Zudem steht die Montage von mehreren Verkehrszeichenbrücken auf dem Programm. Eine Umleitung ist eingerichtet.

Der Ausbau der Autobahn 7 zwischen Hamburg und Bordesholm auf sechs Spuren nähert sich dem Ende. Ab Samstag soll der Verkehr zwischen Quickborn und dem Rastplatz Bönningstedt nördlich von Hamburg wieder auf beiden Richtungsfahrbahnen fließen. Autofahrer in Richtung Flensburg/Kiel sind darum von der nächtlichen Sperrung nicht betroffen. Allerdings sind in dem Bereich noch Restarbeiten zu erledigen, weswegen zunächst nur zwei Fahrspuren in jede Richtung zur Verfügung stehen werden. Erst ab Ende Oktober können Autofahrer zwischen Kaltenkirchen und der Landesgrenze alle sechs Spuren nutzen.

Ausbau in Schleswig-Holstein fast abgeschlossen

Bis zum Jahresende sollen die übrigen Baustellen verschwinden, mit Ausnahme eines Drei-Kilometer-Abschnitts bei Neumünster und des Bereichs um den Lärmschutzdeckel bei Hamburg-Schnelsen. In der zweiten Jahreshälfte 2019 soll der Verkehr dann auf den gesamten 65 Kilometern zwischen dem Dreieck Hamburg-Nordwest und Bordesholm komplett freigegeben werden.

Alle Infos zum Ausbau der A7 in Hamburg und Schleswig-Holstein lesen Sie in unserem Dossier. Aktuelle Verkehrsinformationen finden sich unter shz.de/verkehr.

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