Nach Wasserschaden : Bahrenfelder Chaussee wird für drei Wochen voll gesperrt

Die Bahrenfelder Chaussee ist voll gesperrt.

Die Bahrenfelder Chaussee ist voll gesperrt.

Die B431 muss wegen eines Rohrbruchs voll gesperrt werden. Das Wasser hat die komplette Straße unterspült.

shz.de von
29. September 2017, 18:53 Uhr

Hamburg | Es sind keine guten Nachrichten für Autofahrer im Hamburger Westen und für Einpendler aus dem Kreis Pinneberg: Die Bahrenfelder Chaussee (Bundesstraße 431) in Bahrenfeld muss nach einem Wasserrohrbruch für rund drei Wochen voll gesperrt werden. Im morgendlichen Berufsverkehr kam es am auch Freitag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

In Höhe der Hausnummer 52 war am Donnerstag eine Wasserleitung unterhalb der vierspurigen Straße geborsten, die Fahrbahn abgesackt. Die Polizei sperrte den Bereich auf einer Länge von mehr als 500 Metern zwischen Von-Sauer-Straße und Bornkampsweg. Ole Braukmann, Sprecher von Hamburg Wasser: „Es ist eine große Trinkwasserleitung mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern gebrochen.“ Entsprechend viel Wasser ergoss sich in den Untergrund und höhlte diesen aus.

Gestern Morgen untersuchten Fachleute den Schaden, dann bestätigten sich die Befürchtungen. Sowohl die stadteinwärts- als auch die stadtauswärtsführende Fahrbahn sind in voller Breite unterspült worden. Im Bereich der Schadenstelle in Höhe Von-Sauer-Straße ist eine großflächige Erneuerung des Fahrbahnbelags notwendig. Hamburg Wasser muss zudem eine angrenzende Abwasserleitung reparieren, die durch die Unterspülung leicht abgesackt war. Kleiner Trost vom Unternehmenssprecher: „Um die Straße schnellstmöglich wieder herstellen zu können, wird im Mehrschichtbetrieb, am Wochenende und am anstehenden Feiertag gearbeitet.“

Die Vollsperrung gilt auf der Von Sauer-Straße ab Friedensallee stadteinwärts bis zum Übergang der Bahrenfelder Chaussee in die Stresemannstraße. Der Verkehr wird örtlich abgeleitet. Die Polizei empfiehlt, wenn möglich auf die S-Bahn umzusteigen. Busse sind in dem Bereich ebenfalls beeinträchtigt, auch sie müssen Baustelle umfahren. Deshalb kommt es auf den Linien 1, 2, 3, 15, 20, 25, 111, 112 und 283 zu Verspätungen.

Die FDP-Opposition sieht eine Mitschuld des Senats an diesen und anderen Rohrbrüchen der letzten Zeit. Wieland Schinnenburg, verkehrspolitischer Sprecher der Hanse-Liberalen: „Das Trinkwassernetz der Stadt ist in einem furchtbaren Zustand.“ Es bestehe dringender Handlungsbedarf.

Das Wasser drückt die Gehwegplatten hoch.
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Das Wasser drückt die Gehwegplatten hoch.

 

Der Feierabendverkehr brach zusammen. Es gab lange Staus auf der Stresemannstraße, Busse konnten nicht mehr fahren. „Hamburg Wasser“ begann damit, die Straße zu untersuchen. Das Ergebnis: Die Straße ist auf der kompletten Fahrbahnbreite unterspült.

Deshalb muss die Vollsperrung der Bahrenfelder Chaussee bis auf Weiteres bestehen bleiben, teilte die Polizei mit.

Gestern Morgen untersuchten Fachleute den Schaden, dann bestätigten sich die Befürchtungen. Sowohl die stadteinwärts- als auch die stadtauswärtsführende Fahrbahn sind in voller Breite unterspült worden. Im Bereich der Schadenstelle in Höhe Von-Sauer-Straße ist eine großflächige Erneuerung des Fahrbahnbelags notwendig. Hamburg Wasser muss zudem eine angrenzende Abwasserleitung reparieren, die durch die Unterspülung leicht abgesackt war. Kleiner Trost vom Unternehmenssprecher: „Um die Straße schnellstmöglich wieder herstellen zu können, wird im Mehrschichtbetrieb, am Wochenende und am anstehenden Feiertag gearbeitet.“

Die Vollsperrung gilt auf der Von Sauer-Straße ab Friedensallee stadteinwärts bis zum Übergang der Bahrenfelder Chaussee in die Stresemannstraße. Der Verkehr wird örtlich abgeleitet. Die Polizei empfiehlt, wenn möglich auf die S-Bahn umzusteigen. Busse sind in dem Bereich ebenfalls beeinträchtigt, auch sie müssen Baustelle umfahren. Deshalb kommt es auf den Linien 1, 2, 3, 15, 20, 25, 111, 112 und 283 zu Verspätungen.

Die FDP-Opposition sieht eine Mitschuld des Senats an diesen und anderen Rohrbrüchen der letzten Zeit. Wieland Schinnenburg, verkehrspolitischer Sprecher der Hanse-Liberalen: „Das Trinkwassernetz der Stadt ist in einem furchtbaren Zustand.“ Es bestehe dringender Handlungsbedarf.

Zuletzt musste Ende Juli die Hauptverkehrsader Amsinckstraße im Osten der Stadt wegen eines Wasserrohrbruchs für mehrere Tage gesperrt werden. Im Mai wurde die Max-Brauer-Allee nach einem Rohrbruch unterspült und musste zweieinhalb Wochen gesperrt werden. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP bestätigte der Senat, dass es bis Mai bereits 234 mal Probleme mit Wasserleitungen in Hamburg gegeben habe. Dies könnten einfache Lecks sein oder komplette Rohrbrüche. 2016 mussten acht Straßen wegen Wasserrohrbrüchen gesperrt werden. Die Sperrungen dauerten bis zu 20 Tage.

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